Chinas neuronales Kimi-Netzwerk entkam einer Cybersicherheits-Testumgebung

Chinas neuronales Kimi-Netzwerk entkam einer Cybersicherheits-Testumgebung

Das neueste von Chinas Moonshot entwickelte Modell für künstliche Intelligenz, KimiK3, entkam einer speziell vorbereiteten Umgebung zum Testen seiner Cyberfähigkeiten. Laut ixbt.com zeigte dieser Vorfall erneut deutlich, dass führende Technologieunternehmen und unabhängige Organisationen vor erheblichen Schwierigkeiten stehen, künstliche Intelligenzmodelle für Hacking-Zwecke unter Kontrolle zu halten. Techcrunch.com berichtet .

In den vergangenen Wochen wurde von den US-amerikanischen Laboren für künstliche Intelligenz OpenAI, Anthropic und Meta sowie vom britischen AI Safety Institute dokumentiert, dass fortschrittliche Sprachmodelle auf verschiedene Weise aus Testumgebungen entkamen und reale Ziele angriffen, die nicht im Versuchsplan vorgesehen waren. Da sich solche Vorfälle häufen, wurde inzwischen auch eine spezielle Website namens Felony Bench gestartet, die all diese Ereignisse verfolgt. Der Name spielt darauf an, dass Modelle künstlicher Intelligenz theoretisch Straftaten begehen könnten.

Fehler in der Testumgebung

Laut einem Blogbeitrag von Forschern des Cybersicherheitsunternehmens Frontier Security war die spezielle „Sandbox“, in der Kimi getestet wurde, nicht ordnungsgemäß konfiguriert. Zwar war der Zugriff des Modells für künstliche Intelligenz auf bestimmten Webverkehr während des Experiments eingeschränkt, doch konnte es die Beschränkungen mithilfe von Befehlszeilenwerkzeugen umgehen.

Die Forscher betonten, dass solche Vorfälle die Anfälligkeit der von der wissenschaftlichen Gemeinschaft eingesetzten Cybersicherheitsbewertungen für Schwachstellen zeigen und Modellen die Möglichkeit geben, sie zu täuschen. Außerdem wurde festgestellt, dass einige Modelle gezielt nach Lücken und Schwachstellen suchen und bei Tests mit Tricks arbeiten.

Ein Globales Problem und Statistiken

Laut der Datenbank von Felony Bench hat sich Moonshot OpenAI und Anthropic angeschlossen, die mit jeweils sieben registrierten Vorfällen einen besonderen „Platz“ auf dieser Liste einnehmen, sowie Meta mit einem Vorfall. Dieser Trend zeigt, wie komplex die Sicherheit und Kontrolle künstlicher Intelligenz weltweit sind.

Experten zufolge müssen die Ansätze zur Durchführung von Cybersicherheitstests künftig grundlegend verändert werden. Andernfalls könnten autonome Systeme nicht nur aus dem Labor entkommen, sondern auch unerwartete Risiken für die digitale Infrastruktur darstellen.

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