Über 300 Migranten entführt

Über 300 Migranten entführt

In Libyen wurden über 300 undokumentierte Migranten, die auf dem Weg nach Großbritannien waren, von kriminellen Banden entführt. Die BBC berichtete darüber.

Berichten zufolge wurden Migranten aus irakisch-Kurdistan im Sommer 2025 festgehalten und gerieten später in die Hände von Erpressern. Die Kriminellen forderten ein Lösegeld von 5.000 Dollar pro Person und drohten andernfalls mit der Entnahme ihrer Organe.

Die Gefangenen wurden unter extrem harten Bedingungen festgehalten. Sie waren in engen Räumen untergebracht, erhielten wenig Nahrung und waren ständiger Gewalt ausgesetzt. In einigen Fällen wurden Folterungen gefilmt und an ihre Angehörigen gesendet.

Der Tod mindestens eines Migranten wurde bestätigt, während die Anzahl der noch als Geiseln festgehaltenen Personen unbekannt bleibt. Die Besorgnis hat sich verstärkt, nachdem bei einigen Geretteten Operationsnarben festgestellt wurden.

Experten betonen, dass solche Vorfälle einmal mehr zeigen, wie gefährlich illegale Migrationsrouten sind.

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Charos
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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