Das Geheimnis eines 30 Jahre lang geschwollenen Bauches bei einer Operation gelüftet: Was fanden die Ärzte im Inneren?

Das Geheimnis eines 30 Jahre lang geschwollenen Bauches bei einer Operation gelüftet: Was fanden die Ärzte im Inneren?

In Indien erregte ein seltener medizinischer Fall eines Mannes, dessen Bauch über 30 Jahre lang ungewöhnlich stark angeschwollen war, erneut öffentliche Aufmerksamkeit. Ärzte vermuteten zunächst einen großen Tumor, doch was sie während der Operation fanden, war weitaus unerwarteter.

Der Bauch eines Mannes namens Sanju Bhagat war über viele Jahre hinweg immer größer geworden. Die Ärzte hatten Schwierigkeiten, die Ursache dafür zu bestimmen.

Im Juni 1999 verschlechterte sich sein Zustand rapide. Da der Bauch auf das Zwerchfell drückte und das Atmen erschwerte, wurde er notfallmäßig in das Tata Memorial Hospital in Mumbai eingeliefert.

Zunächst vermuteten die Spezialisten einen großen Tumor. Doch während des chirurgischen Eingriffs stieß Dr. Ajay Mehta auf einen extrem seltenen angeborenen Zustand, der als „Fetus in fetu“ bezeichnet wird.

Bei diesem Zustand entwickelt sich ein Zwilling während der Schwangerschaft im Körper des anderen, bleibt jedoch unvollständig. Aus Bhagats Bauchhöhle wurde eine Struktur entfernt, die aus Gewebe seines Zwillings bestand, der seine Entwicklung vor der Geburt gestoppt hatte und von Bhagats Blutversorgung gelebt hatte.

Berichten zufolge wog die während der Operation entfernte Struktur etwa 4 Kilogramm. Es heißt, dass etwa 1 Kilogramm davon aus Haaren bestand.

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