Scharfe Erklärung von Erdoğan: Der Weltraum ist kein militärisches Schlachtfeld für einige wenige mächtige Staaten

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan betonte nachdrücklich, dass die Militarisierung des Weltraums, seine Umwandlung in eine neue Front geopolitischer Rivalitäten und die Überlassung an das Monopol einiger weniger mächtiger Staaten absolut falsch und äußerst gefährlich seien.
In einer Rede in Ankara richtete der türkische Staatschef einen offenen Appell an die Weltgemeinschaft bezüglich des globalen Weltraumwettlaufs und erklärte, dass die Weltraumforschung das gemeinsame Erbe der Menschheit bleiben müsse.
„Der Weltraum darf nicht das Monopol einiger weniger Staaten sein“
Recep Tayyip Erdoğan sprach sich gegen die geopolitische Vorherrschaft bei der Erschließung und Nutzung des Weltraums aus:
Kein Preis, sondern ein gemeinsames Gut: „Das Weltraumrennen kann kein Wettbewerb sein, der nur zwischen wenigen Staaten stattfindet. Der Weltraum ist keine Trophäe, die derjenige beanspruchen kann, der zuerst dort ankommt“, betonte das türkische Staatsoberhaupt.
Gleiche Rechte für alle Staaten: Erdoğan forderte die Schaffung fairer und gleicher Bedingungen für alle Staaten, einschließlich der Entwicklungsländer, beim Zugang zu Weltraumprogrammen und Ressourcen.
Gefahr der Umwandlung in ein Rüstungsgebiet
Der türkische Präsident äußerte seine tiefe Besorgnis über die Folgen der jüngsten Entwicklungen, bei denen führende Militärmächte der Welt Technologien zur Zerstörung von Satelliten, orbitale Verteidigungslaser und Weltraumwaffen entwickeln:
Orbitale Bedrohung: Die Militarisierung des Weltraums verlagert geopolitische Konflikte von der Erde in den Weltraum und gefährdet die Sicherheit der gesamten Menschheit.
Notwendigkeit der Stärkung des Völkerrechts: Um diese Gefahr abzuwenden, wurde betont, dass es an der Zeit sei, im Rahmen der UN und anderer internationaler Organisationen verbindliche Abkommen zu treffen, die die Stationierung von Waffen im Weltraum verbieten.
Analysten zufolge spiegelt diese Erklärung des türkischen Staatschefs die strategischen Ambitionen Ankaras wider, ein unabhängiges nationales Weltraumprogramm zu entwickeln und bei der globalen Weltraumverwaltung mitzureden.

















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