Stellantis: Neue Modelle werden keine bloßen Rebadging-Kopien sein

Emanuele Cappellano, Leiter von Stellantis Europe, kündigte an, dass die Unterschiede zwischen den 14 Marken des Konzerns, darunter Alfa Romeo, Citroën und Peugeot, deutlicher hervortreten werden. Im Rahmen eines 52-Milliarden-Pfund-Transformationsplans plant das Unternehmen die Einführung von 110 neuen Modellen. Obwohl diese Fahrzeuge auf gemeinsamen Plattformen und Technologien basieren, werden sie sich durch Design und Charakter grundlegend unterscheiden. Dies berichtet Autocar.co.uk .
70 Prozent der Investitionen fließen in die vier globalen Kernmarken: Fiat, Jeep, Peugeot und Ram. Stellantis führt die neue STLA One-Architektur ein, die als Basis für die meisten zukünftigen Elektrofahrzeuge dienen wird. Cappellano betonte, dass der Status als globale Marke den Vorzug bei der Einführung neuer Technologien bietet, während andere Marken ihre Eigenheiten bewahren.
So werden beispielsweise die neue STLA One-Plattform für das B- und C-Segment, die STLA Brain-Software und Steer-by-Wire-Systeme zuerst in Peugeot-Modellen debütieren. Danach werden Alfa Romeo- oder Jeep-Modelle auf Basis derselben Technologien entwickelt, jedoch ohne bloße Rebadging-Kopien von Peugeot zu sein. Jede Marke erhält eine eigene Karosserieform, ein eigenes Design und markenspezifische Attribute.
Die Unternehmensführung konzentriert sich auf eine effiziente Kapitalallokation. Laut Cappellano ist die STLA One-Plattform keine Weiterentwicklung der bestehenden STLA Medium-Plattform, sondern eine komplette Neuentwicklung. Der einzige Weg, auf dem Markt für Elektrofahrzeuge wettbewerbsfähig zu bleiben, sind dedizierte Native-EV-Plattformen.
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