Iran gibt scharfe Warnung an die USA: Gefährliche Wende um Hormus

Iran gibt scharfe Warnung an die USA: Gefährliche Wende um Hormus

Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA erreichen einen neuen Höhepunkt. Ein Sprecher der iranischen Marine erklärte, dass US-Truppen mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen müssen, sollten sie sich der Küste des Landes nähern.

Diese Erklärung erfolgt vor dem Hintergrund neuer US-Angriffe, Vorwürfen Teherans gegen Washington und Berichten, dass das Waffenstillstandsabkommen faktisch seine Gültigkeit verloren hat.

Harte Erklärung eines iranischen Admirals

Konteradmiral Habibollah Sayyari, stellvertretender Stabschef der iranischen Marine, richtete eine scharfe Warnung an die USA.

Laut der Nachrichtenagentur IRNA sagte er, dass der Feind nicht zurückkehren könne, sollte er versuchen, Truppen an der iranischen Küste zu landen.

„Wenn der Feind versucht, Truppen an der iranischen Küste zu landen, wird er in eine Hölle geraten, aus der er nicht mehr herauskommt“, so Sayyari.

Teheran beschuldigt Washington

Das iranische Außenministerium verurteilte die wiederholten US-Angriffe und den Entzug der Ölexportlizenz Teherans scharf.

Dem Ministerium zufolge machen diese Maßnahmen das Memorandum zur Einstellung militärischer Operationen praktisch wirkungslos. Teheran bezeichnete die Entscheidung des US-Finanzministeriums als „grobe Verletzung“ und wies Washington die Verantwortung für die Eskalation zu.

USA sollen über 80 Ziele angegriffen haben

Berichten zufolge hat das US-Militär eine neue Serie von Angriffen gegen den Iran durchgeführt.

Das US-Zentralkommando (CENTCOM) erklärte, diese Angriffe seien eine Reaktion auf das Vorgehen des Irans gegen Handelsschiffe in der Straße von Hormus gewesen.

Berichten zufolge wurden mehr als 80 Ziele getroffen.

Trump erklärt, dass das Abkommen nicht mehr funktioniert

US-Präsident Donald Trump gab am 8. Juli bekannt, dass das Waffenstillstandsabkommen mit dem Iran nicht mehr in Kraft sei.

Er bezeichnete Verhandlungen als sinnlos und äußerte sich sehr scharf gegenüber der iranischen Führung. Dies zeigt, dass sich die diplomatischen Wege zwischen beiden Ländern weiter verengt haben.

Russland bietet Vermittlung an

Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte während eines Telefonats mit dem US-Präsidenten, dass Moskau bereit sei, bei der Deeskalation des Konflikts zu helfen.

Ihm zufolge könne Russland dazu beitragen, Stabilität im Iran zu etablieren und ein außer Kontrolle geraten der Lage zu verhindern.

Jede neue Erklärung und militärische Aktion rund um die Straße von Hormus bringt die Region in eine gefährlichere Phase. Der nächste Schritt zwischen dem Iran und den USA könnte die Lage im gesamten Nahen Osten beeinflussen.

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