Seltener, bis zu 500 Jahre alter Hai an der irischen Küste gefunden

Seltener, bis zu 500 Jahre alter Hai an der irischen Küste gefunden

Ein seltener Fund, der die Bürger bei einem Spaziergang an der irischen Küste in Erstaunen versetzte, wurde registriert. An der Küste des Landes wurde der Kadaver eines uralten Tieres gefunden, das als eines der langlebigsten Lebewesen der Welt gilt: Grönlandhai. Expertenbetonen, dass dieses große Meeresraubtier bis zu 500 Jahre alt werden kann, und dies ist das erste Mal in der Geschichte des Landes, dass diese Art an der irischen Küste angespült wurde.

Es wird berichtet, dass Hammad Chaudhry und James Winters O'Donnell beim Spaziergang entlang der Küste von Finnisklin (County Sligo) auf den Kadaver eines riesigen, furchterregend aussehenden Meerestieres stießen. Laut Jam Press hielten sie es zunächst für einen gewöhnlichen Riesenhai. Später wurde der Fund der Organisation Irish Whale & Dolphin Group gemeldet.

Nach Untersuchungen bestätigten Experten, dass der Kadaver tatsächlich zu einem Grönlandhaigehörte. Sie bezeichneten den Vorfall als ein „sehr seltenes und wissenschaftlich äußerst interessantes Strandungsereignis“. Das Exemplar wurde später zur weiteren Analyse in das Naturhistorische Museum gebracht.

Eine Person sitzt neben einem großen Hai, der mit einem blauen Seil zwischen Steinen festgebunden ist.

Wissenschaftler glauben, dass dieser Hai etwa 150 Jahre alt war. Aufgrund seiner gut entwickelten Geschlechtsmerkmale vermuten Experten, dass das Tier fast ausgewachsen war, bevor es an Land gespült wurde. Dieses Alter gilt jedoch für diese Art als relativ „jung“, da Grönlandhaie mehrere Jahrhunderte alt werden können.

Irish Whale & Dolphin Group Vertreter sagte:

„Der Grönlandhai gilt als das langlebigste Wirbeltier der Welt. Seine Lebensdauer erstreckt sich über mehrere Jahrhunderte. Das älteste wissenschaftlich dokumentierte Exemplar lebte mehr als ein halbes Jahrtausend.“

Der Grönlandhai gilt als einer der größten Haie der Welt. Seine Länge kann mehr als 20 Fuß (6 Meter) betragen. Das entspricht etwa der Länge eines großen Lastwagens.

Experten weisen darauf hin, dass das gestrandete Exemplar, auch wenn der Vorfall bedauerlich ist, es Wissenschaftlern ermöglicht, mehr Informationen über dieses mysteriöse Meerestier zu sammeln. Da Grönlandhaie normalerweise in den eisigen Gewässern der Arktis und des Nordatlantiks in einer Tiefe von 7.000 Fuß (fast 2.100 Meter) leben, ist es sehr schwierig, sie in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.

Ein Grönlandhai schwimmt im blauen Ozeanwasser.

Diese Art zeichnet sich durch einen schweren und kräftigen Körperbau, einen kurzen, abgerundeten Kopf und kleine Augen aus. Florida Museum berichtet, dass der Grönlandhai verschiedene Fische jagt, darunter Saiblinge, Seewölfe, kleinere Haie und manchmal Robben und Schweinswale.

Dennoch betonen Experten, dass dieser Hai keine Gefahr für Menschen darstellt. Der Hauptgrund dafür ist, dass sein Lebensraum in Gewässern liegt, die für Menschen zu kalt zum Schwimmen sind.

Experten weisen auch darauf hin, dass das Fleisch des Grönlandhais im frischen Zustand giftig ist, aber nach einer speziellen Fermentierung im Boden und anschließender Trocknung verzehrt werden kann.

Es wird erwartet, dass der seltene Fund eine weitere wichtige wissenschaftliche Quelle für Forscher wird. Dieser Fall könnte dazu dienen, die Lebensweise und Biologie des Grönlandhais, eines der langlebigsten Wirbeltiere der Welt, tiefergehend zu erforschen.

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