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Junger Programmierer nach Verkauf von schädlichen APK-Dateien über Telegram festgenommen

Junger Entwickler festgenommen, der schädliche APK-Anwendungen über Telegram verkaufte

In Usbekistan wurde eine weitere kriminelle Aktivität unterbunden, die eine Bedrohung für die Cybersicherheit darstellte.

Im Rahmen einer operativen Maßnahme, die gemeinsam von Mitarbeitern des Staatsbeherrschungsdienstes (DXX), der Hauptabteilung für innere Angelegenheiten der Stadt Taschkent sowie Spezialisten des staatlichen Zentrums für Cybersicherheit durchgeführt wurde, wurde eine Person entlarvt, die über den Messenger Telegram schädliche APK-Anwendungen verbreitete und verkaufte.

Wie bekannt wurde, bot ein im Jahr 2005 geborener Bürger aus der Stadt Chirchiq in der Region Taschkent selbst entwickelte, spezielle Schadsoftware im Internet zum Verkauf an. Er verkaufte diese APK-Dateien zu Preisen zwischen 100.000 und 300.000 Som und lieferte sie an mindestens zehn Kunden aus.

Bemerkenswert an dem Fall ist, dass er sich nicht nur auf den Verkauf der Programme beschränkte. Er leistete den Käufern zudem technischen Support und gab Anleitungen zur Nutzung sowie Ratschläge, wie man in die Accounts anderer Personen eindringt und Daten extrahiert.

Es handelte sich somit um ein vollständig ausgearbeitetes „Servicepaket“.

Experten betonen, dass diese schädlichen APK-Anwendungen die Möglichkeit boten, unbefugt auf Telegram-Konten zuzugreifen, SMS-Nachrichten auf den Geräten zu lesen und sogar Gelder über Zahlungssysteme zu entwenden. Dies stellt eine ernsthafte Bedrohung für die persönlichen Daten und die finanzielle Sicherheit der Bürger dar.

Im Zuge der Ermittlungen wurde festgestellt, dass der Verdächtige mehr als fünf Gruppen und Kanäle auf Telegram verwaltete. Auf diesen Plattformen bewarb er regelmäßig die „Fähigkeiten“ der Schadsoftware, um neue Kunden zu gewinnen.

Während des operativen Einsatzes wurden mehrere technische Geräte als Beweismittel beschlagnahmt. Unter anderem wurden ein Laptop des Typs Asus ExpertBook, ein Smartphone Redmi Note 10 Pro, eine externe Festplatte sowie Bankkarten sichergestellt.

Gegen die Person wurde ein Strafverfahren eingeleitet, die Ermittlungen dauern an. Experten rufen die Bürger dazu auf, keine unbekannten Dateien und Programme herunterzuladen und dem Schutz persönlicher Daten größte Aufmerksamkeit zu schenken.

Dieser Vorfall hat einmal mehr verdeutlicht: Vorsicht in der digitalen Welt ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit.

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