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Rangliste der Pressefreiheit veröffentlicht: Usbekistan belegt Platz 147

Index der Pressefreiheit veröffentlicht: Usbekistan belegt Platz 147

Die in Paris ansässige internationale Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ (RSF) hat den Index der Pressefreiheit 2026 veröffentlicht, der der Lage der Meinungsfreiheit in den Ländern der Welt gewidmet ist.

Die Analysen dieses Rankings zeigen, dass Usbekistan in Bezug auf den Grad der Pressefreiheit weiterhin auf der Liste der besorgniserregenden Gebiete steht. Zamin.uz hat die wichtigsten Aspekte des internationalen Berichts in Bezug auf Usbekistan und die Region analysiert.

Platzierung und Punkte im Ranking: Wie ist die Lage?

Im aktualisierten Index belegt Usbekistan unter 180 Ländern den 147. Platz.

Obwohl das Land im Vergleich zum Vorjahresergebnis um einen Platz aufgestiegen ist, wurde bei der erreichten Gesamtpunktzahl ein Rückgang beobachtet.

Insbesondere lag der Wert Usbekistans im Jahr 2025 bei 35,24 von 100 Punkten, während diese Zahl im Bericht für 2026 auf 34,95 Punkte sank. Internationale Experten bewerten die Situation im Land weiterhin als „sehr ernst“.

Analyse der Indikatoren: Wo gibt es Fortschritte und wo Rückschritte?

Der Index wird auf der Grundlage von fünf Hauptkriterien erstellt. In diesem Jahr ist bemerkenswert, dass sich die Indikatoren Usbekistans in einigen Bereichen verbessert haben:

  • Positive Veränderungen: Bei den Wirtschafts- und Sicherheitsindikatoren wurde ein Punktzuwachs verzeichnet.

  • Negative Veränderungen: Bei den politischen, rechtlichen und sozialen Kriterien wurde ein Rückgang beobachtet.

  • Vergleich: Im Bericht für 2025 waren die Werte in allen fünf Indikatoren gesunken.

Historische Retrospektive: Ein Rückschritt?

Usbekistan gehörte lange Zeit zu den Staaten mit der schlechtesten Lage der Presse. Dank der 2016-2017 begonnenen demokratischen Reformen gelang es dem Land bis 2019, in die Kategorie der Staaten mit einer „schwierigen“ Lage aufzusteigen.

Seit 2024 ist Usbekistan jedoch wieder in die Kategorie „sehr ernst“ zurückgefallen.

Die Situation in Zentralasien

Die Platzierungen der Nachbarstaaten in der Region im Index 2026 stellen sich wie folgt dar:

  • Kirgisistan: Platz 146.

  • Usbekistan: Platz 147.

  • Kasachstan: Platz 149.

  • Tadschikistan: Platz 155.

  • Turkmenistan: Platz 173.

Das Gesamtbild auf globaler Ebene

Nach Ansicht internationaler Analysten wird die Lage der Pressefreiheit heute nur in 7 Ländern (Norwegen, Niederlande, Estland, Dänemark, Schweden, Finnland und Irland) als „gut“ eingestuft.

Insgesamt ist der Grad der Pressefreiheit im vergangenen Jahr in 100 Ländern der Welt gesunken. Als Hauptgründe hierfür werden der zunehmende politische Druck auf die Medien, die Verstärkung autokratischer Tendenzen und die Schwächung des Medienmarktes angeführt.

Liebe Leserinnen und Leser, welche Maßnahmen sollten Ihrer Meinung nach in unserem Land in erster Linie ergriffen werden, um die Presse- und Meinungsfreiheit weiter zu verbessern? Wie bewerten Sie die Veränderungen in der Tätigkeit der lokalen Medien?

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