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Nigora Karimboyeva: „Es gab eine Zeit, in der ich am Star-Syndrom litt“

Nigora Karimboyeva: „Es gab eine Zeit, in der ich dem Star-Wahn verfallen war“

Die Schauspielerin Nigora Karimboyeva war zu Gast im Projekt „Mening oshxonam“ (Meine Küche) und sprach offen über die schwierigen Phasen während ihrer kreativen Laufbahn.

Die Künstlerin verhehlte nicht, dass ihr der Zustand, der als „Star-Wahn“ bezeichnet wird, nicht fremd war:

„Ja, auch ich bin dem Star-Wahn verfallen. Das gebe ich zu.

Denn dieser Zustand tritt fast im Leben eines jeden Künstlers auf. Aber später habe ich mich zusammengerissen und bin wieder zu mir gekommen.“

Ihr zufolge ereignete sich diese Phase hauptsächlich um das 30. Lebensjahr herum.

Zu dieser Zeit spielte sie Rollen in zahlreichen staatlichen Filmen, nahm an verschiedenen Filmfestivals teil und erreichte den Höhepunkt ihrer Popularität.

„Manchmal, wenn jemand etwas sagte, dachte ich bei mir: ‚Ist es das, was ihr mir zutraut?‘ In solchen Momenten verhält man sich anders“, so die Schauspielerin.

Nigora Karimboyeva ging auch auf die negativen Folgen dieses Zustands ein:

„Wenn man am Star-Wahn leidet, wird man ‚von oben fallen gelassen‘. Man wird nirgendwo mehr eingeladen, an manchen Orten wird man schief angesehen. Es fallen sogar Sätze wie ‚Ladet sie nicht ein‘.“

Die Schauspielerin betonte, dass genau solche Situationen einen Menschen dazu zwingen, wieder zur Besinnung zu kommen:

„Danach kommt man allmählich wieder zu sich und fängt sich. Man lernt, höflich mit den Menschen zu sprechen und einen einfachen Umgang zu pflegen. Mit der Zeit renkt sich alles wieder ein.“

Am Ende des Gesprächs zog sie ein wichtiges Fazit:

„Wenn ein Mensch sich in diesem Moment nicht fängt und zusammenreißt, kann er vollständig aus der Kunstwelt verschwinden.“

Dieses aufrichtige Geständnis wird von den Fans wohlwollend aufgenommen und dient vielen jungen Kunstschaffenden als wichtige Lehre.

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