Snapchat vergütet keine KI-generierten Videos mehr

Das beliebte soziale Netzwerk Snapchat hat die Praxis eingestellt, vollständig KI-generierte Videos im Spotlight-Bereich zu belohnen. Die Plattform gab bekannt, dass sie ihre Empfehlungssysteme grundlegend geändert hat, um echter menschlicher Kreativität Priorität einzuräumen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um authentische Autoreninhalte im digitalen Raum zu bewahren. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .
Laut ixbt.com erklärte das Unternehmen in seinem offiziellen Blog, dass der Spotlight-Bereich ein Ort bleiben soll, an dem Menschen ihre eigenen kreativen Ansätze, persönlichen Geschichten und Lebensmomente entdecken. Die Führung ist überzeugt, dass es einen bleibenden Wert hat, originelle Perspektiven zu fördern, die von Menschen geschaffen und geteilt werden.
KI-Tools sind nicht komplett verboten
Snapchat stellte jedoch klar, dass es sich nicht vollständig von KI-Technologien verabschiedet. Autoren können weiterhin die speziellen kreativen KI-Tools der Plattform nutzen, um ihre Inhalte zu bereichern oder zu bearbeiten. Das Update betrifft ausschließlich Videos, die von Anfang bis Ende vollständig von KI und ohne menschliche Beteiligung erstellt wurden.Diese Änderung steht im Einklang mit den umfassenderen Bemühungen des Unternehmens, Spotlight zu verbessern und die Aufmerksamkeit auf Beiträge zu lenken, die originelle menschliche Kreativität zeigen. Bereits im April dieses Jahres wurden die Nutzer gewarnt, dass sie weniger KI-Inhalte in ihren Feeds sehen würden.
Globaler Trend: Kampf gegen „AI Slop“
In letzter Zeit nimmt die Kritik an minderwertigen und automatisch generierten Inhalten – dem sogenannten „AI Slop“ – drastisch zu. Daher überarbeiten viele große Technologieunternehmen ihre Politik, stufen solche Materialien in ihren Algorithmen herab, führen spezielle Meldefunktionen ein oder entfernen sie ganz.Beispielsweise hat LinkedIn eine Schaltfläche eingeführt, mit der Nutzer KI-generiert wirkende Beiträge kennzeichnen können. Substack hat ein spezielles Tool bereitgestellt, das Lesern hilft, von KI geschriebene Newsletter zu erkennen. Auch Meta geriet wegen einer Funktion, die die KI-Bearbeitung von Fotos auf öffentlichen Konten bei Instagram ermöglichte, in heftige Kritik und musste diese komplett entfernen.
YouTube und Sicherheitsmaßnahmen
Darüber hinaus hat YouTube den Kampf gegen minderwertige KI-Inhalte verschärft und seine Monetarisierungsregeln präzisiert. Demnach sind Einnahmen aus unoriginellem Vorlagenmaterial sowie aus Videos verboten, an denen KI-Charaktere beteiligt sind und sensible Themen wie Gesundheit und Finanzen behandeln.Zudem hatte Snapchat im vergangenen Monat neue Inhaltskontrollmaßnahmen zum Schutz minderjähriger Nutzer eingeführt. Demnach dürfen Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren ihre Spotlight-Postings nur mit Nutzern teilen, denen sie folgen und die ihnen gegenseitig folgen.

















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