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„Wenn Sie denken, dass ich mich entschuldigen werde, irren Sie sich gewaltig“. Yulduz Usmanova äußert sich zur jüdischen Gemeinschaft in den USA

„Wenn Sie denken, dass ich mich entschuldigen werde, irren Sie sich gewaltig“. Yulduz Usmanova äußert sich zur jüdischen Gemeinschaft in den USA

Die Volkskünstlerin Usbekistans, Yulduz Usmanova, hat auf die Kontroversen um ihr geplantes Konzert in den USA reagiert. In einer Videobotschaft auf ihrer Instagram-Seite betonte die Sängerin nachdrücklich, dass sie sich nicht entschuldigen werde.

Es ist bekannt, dass Yulduz Usmanova für den 9. Mai 2026 ein Konzert im Gebiet Brighton Beach geplant hatte. In den letzten Tagen gab es jedoch in sozialen Netzwerken Forderungen von Vertretern der jüdischen Gemeinschaft in den USA, das Konzert abzusagen. Als Grund werden die Ansichten der Sängerin zum Israel-Palästina-Konflikt genannt, die sie vor einigen Jahren geäußert hatte. Insbesondere hatte sie 2021 in mehreren Videobotschaften das palästinensische Volk unterstützt und auf Kritik reagiert.

Es wird darauf hingewiesen, dass auch einige amerikanische Politiker in New York in dieser Angelegenheit aktiv sind. Insbesondere Bruce Blakeman, Michael Novakhov und Alec Brook-Krasny sollen die Kampagne unterstützen. Die Initiatoren fordern von der Sängerin eine Erklärung ihrer öffentlichen Aussagen sowie eine Entschuldigung.

Als Reaktion auf diese Forderungen legte die Sängerin ihre Position offen dar:

„Wenn Sie denken, dass ich mich entschuldigen werde, irren Sie sich gewaltig. Wenn die Juden gegen das Rathaus demonstrieren und sich in politische Prozesse einmischen, ist das in gewisser Weise sogar nützlich für uns. Auch wenn sie dagegen sind, bringt mir das Ansehen“, betonte sie.

Yulduz Usmanova betonte zudem, dass sie an ihren Ansichten festhält und gegen jede Form von Gewalt ist:

„Ich bleibe bei meiner Meinung. Ich unterstütze keine Gewalt. Gleichzeitig muss Palästina frei sein – es ist ihr Land. Vielleicht seid ihr eine alte Nation, aber ihr seid ein neuer Staat – Israel. Amerika ist nicht Israel. Deshalb haltet euch nicht für überlegen“, sagte die Sängerin.

Sie äußerte zudem scharfe Ansichten und betonte, dass die jüdische Gemeinschaft durch ihr Handeln ihr wahres Gesicht zeige. Die Sängerin erklärte, dass sie ihrer Nation und Religion mit Respekt begegne und durch Kunst den Menschen dienen wolle.

„Wir sind ein altes Volk, das sich selbst schätzt, und Alhamdulillah, wir sind Muslime. Wir respektieren unsere Religion und unser Vaterland. Egal wie sehr ihr euch widersetzt, das bringt mir nur noch mehr Popularität. Wenn nicht heute, dann werden wir uns morgen bei Konzerten treffen. Die Tickets sind immer ausverkauft. Denn ich singe mit dem mir gegebenen Talent für die Menschheit. Gerechtigkeit wird, InshaAllah, siegen“, schloss sie.
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