Xavi hatte recht: Streit um Messis Rückkehr zu Barcelona

Die Kontroverse um die gescheiterte Rückkehr von Lionel Messi zum "Barcelona" im Jahr 2023 ist wieder entflammt. Der ehemalige Sportdirektor Mateu Alemany bestätigte die Worte von Xavi Hernandez und erklärte, dass der Verein von der Liga die Erlaubnis erhalten habe, den argentinischen Star zurückzuholen. Dies widerspricht völlig den offiziellen Aussagen von Präsident Joan Laporta und La Liga-Chef Javier Tebas im Vorfeld der Wahlen. Darüber berichtet goal.com.

Alemany, der derzeit beim "Atletico" arbeitet, war von 2021 bis 2023 beim "Barcelona". In einem Interview vor einem Champions-League-Spiel betonte er, dass Xavis Version der Ereignisse völlig der Wahrheit entspricht. "Xavi hat recht, sie sagten uns, wir hätten die Erlaubnis von La Liga", sagte Alemany.
Zuvor hatte Xavi Laporta beschuldigt, einen fast abgeschlossenen Transfer ruiniert zu haben. Ihm zufolge sagte das Management, dass "grünes Licht" gegeben worden sei, aber dann wurde alles unerwartet abgesagt. Laporta bestritt diese Anschuldigungen und behauptete, der ehemalige Trainer werde im Vorfeld der anstehenden Präsidentschaftswahlen Opfer politischer Spiele.

Laporta besteht darauf, dass der Transfer nicht wegen eines Verbots des Managements scheiterte, sondern aufgrund eines Kontaktverlusts zu den Vertretern des Spielers. Er gab an, dass er Jorge Messi im Mai 2023 einen Vertrag geschickt habe, aber Jorge sagte, sein Sohn wolle nicht unter Druck stehen und ziehe es vor, zu "Inter Miami" zu wechseln. La Liga-Chef Tebas unterstützte diese Ansicht ebenfalls und fügte hinzu, dass die Liga nie eine finanzielle Freigabe erteilt habe und es keine offizielle Anfrage gegeben habe.
Im Vorfeld der Wahlen am 15. März nutzt Präsidentschaftskandidat Victor Font diese Situation, um vom Verein volle Transparenz zu fordern. Unterstützt von Xavi sagte Font, das aktuelle Management verstecke seine Fehler hinter den Erfolgen von Hansi Flick und jungen Talenten. Er hofft, dass Messi selbst auch die Wahrheit über diese Angelegenheit sagen wird.
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