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Aymeric Laporte bereut seinen Abschied von Manchester City zutiefst

Der bekannte spanische Verteidiger Aymeric Laporte hat offen über eine der wichtigsten Entscheidungen seiner Karriere gesprochen. Er gab zu, dass es ein Fehler war, Manchester City zu einem Zeitpunkt zu verlassen, als sich sein Spiel stetig weiterentwickelte und er das Vertrauen von Pep Guardiola gewann.

Als Innenverteidiger, der durch sein hochklassiges Spiel bestach, war Laporte zu einem der wichtigsten Spieler der „Cityzens“ geworden. Im System von Guardiola bewies er seine Stärken im Ballbesitz, im Spielaufbau aus der Abwehr heraus und in seiner Ruhe bei Entscheidungen auf dem Platz.

Doch zu einer Zeit, als viele europäische Stars in die Saudi Pro League wechselten, nahm Laporte das Angebot von Al-Nassr an. Im Sommer 2023 entschied sich Manchester City, den Spieler, der fünf Jahre lang die Farben des Vereins verteidigt hatte, zu verkaufen. Dieser Transfer sorgte damals für große Diskussionen.

Heute sieht Laporte diese Entscheidung mit anderen Augen. Er betonte, dass der Abschied von Manchester City ein schwerer Schritt war, den er später bereute.

„Ich habe es bereut zu gehen, weil ich beim besten Verein der Welt war. Es ist schwer in Worte zu fassen, wie man sich dort um die Spieler kümmert. Das ist einzigartig. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran und nimmt es als selbstverständlich hin. Aber wenn man weg ist, erkennt man erst, was für ein fantastisches Umfeld das war“, sagte Laporte.

Der Verteidiger verhehlte auch nicht seinen großen Respekt vor Manchester City. Er erinnert sich an die Zeit bei diesem Verein als eine der glanzvollsten Phasen seiner Karriere und seines Lebens.

„Ich bin Manchester City von ganzem Herzen dankbar. Ich kann kein einziges schlechtes Wort über diesen Verein sagen. Es war eine unvergessliche Erfahrung für mich. Eine der besten Zeiten meines Lebens habe ich bei diesem Team verbracht“, betonte der Spieler.

Tatsächlich war Manchester City für Laporte nicht nur ein einfacher Verein, sondern eine große Fußballschule. Dort arbeitete er mit einem Weltklasse-Trainer, stählte sich in einem hochkompetitiven Umfeld und festigte seinen Namen im europäischen Fußball.

Das Abenteuer in Saudi-Arabien dauerte nicht lange. Im Sommer 2025 kehrte der erfahrene Verteidiger zu seinem früheren Verein Athletic Bilbao zurück und schlug ein neues Kapitel in seiner Karriere auf.

Kurz gesagt, Laportes Worte zeigen einmal mehr, dass ein großes Angebot im Fußball nicht immer die richtige Wahl ist. Manchmal sind das Umfeld, das Vertrauen und die Wertschätzung im Verein für einen Spieler wichtiger als Geld. Manchester City bleibt in Laportes Erinnerung nicht nur als Mannschaft, sondern als große Familie, die seine besten Jahre beherbergte.

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