Werden die neuen FIFA-Sanktionen den Transfer von Jahongir O‘rozov beeinflussen?

Werden die neuen FIFA-Sanktionen den Transfer von Jahongir O‘rozov beeinflussen?

Es gibt Berichte, dass russischen Fußballvereinen das Recht entzogen werden könnte, neue Spieler zu registrieren. Grund dafür sind Probleme mit dem Solidaritätszahlungs-System der FIFA und Sanktionen gegen den Verein Achmat Grosny.

Wird diese Situation den erwarteten Transfer des Verteidigers der usbekischen Nationalmannschaft Jahongir O‘rozovin die russische Premier Liga beeinflussen? Zamin.uz präsentiert die Details dieses Sachverhalts und die offizielle Reaktion der Russischen Fußballunion (RFU).

Woher stammt das Problem?

Ende 2022 hat die FIFA eine spezielle Clearing-Stelle in Frankreich eingerichtet, um alle Solidaritätszahlungen zu zentralisieren. Gemäß den Regeln müssen Vereine ein separates Konto bei dieser Organisation eröffnen, um Zahlungen zu tätigen.

  • Ablehnung durch europäische Banken: Aufgrund der internationalen politischen Lage konnten russische Vereine bei dieser Einrichtung in Frankreich keine Konten eröffnen.

  • Angestaute Schulden: Da die Vereine der russischen Premier Liga und der Ersten Liga seit fast vier Jahren keine Solidaritätszahlungen leisten konnten, haben sich hohe Strafzahlungen angesammelt.

  • Der Fall Achmat: Am 14. Juli verhängte die FIFA Sanktionen gegen den Verein Achmat Grosny. Der Verein plant, diese Entscheidung vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) anzufechten.

Es wurde berichtet, dass russische Vereine bei einer Nichtlösung des Problems Gefahr laufen könnten, während der Sommer-Transferperiode, die bis zum 11. September dauert, keine neuen Spieler registrieren zu können.

Ist der Transfer von Jahongir O‘rozov gefährdet?

In den letzten Tagen gab es Berichte, dass ein Vertreter der russischen Premier Liga (Rubin Kasan) aktiv über den Transfer des Innenverteidigers, der den Verein Dinamo Samarkand besitzt, Jahongir O‘rozovverhandelt.

Die Hauptfrage, die Fans beschäftigt, ist: Wird eine mögliche Transfersperre den usbekischen Spieler daran hindern, nach Russland zu wechseln?

Offizielle Reaktion der RFU: „Es wird keine Massensperre geben“

Der Abteilungsleiter der Russischen Fußballunion (RFU), Roman Dyakov, klärte die Bedenken auf und betonte, dass kein systemisches Risiko für die Meisterschaft bestehe.

Roman Dyakov (RFU-Vertreter):

„Erstens müssen Vereine keine Bankkonten in Europa eröffnen. Gemäß den Bestimmungen der FIFA-Clearing-Stelle durchlaufen Vereine ein Compliance-Verfahren und geben Informationen über ihre bestehenden Bankkonten an.

Zweitens gibt es keine Massen-Transfersperre. Die Regularien sehen keine kollektive Verantwortung vor. Probleme, die bei einem Verein auftreten, wirken sich in keiner Weise auf andere Vereine aus.“

Kurze Zusammenfassung der Situation

Aspekt

Status und Details

FIFA-Sanktion

Gegen Achmat verhängt (Beschwerde beim CAS geplant)

Gefahr einer Massensperre

Nein. RFU bestätigte, dass es keine kollektive Verantwortung gibt

Anforderung an Bankkonto

Kein separates Konto in Europa nötig, Compliance reicht aus

Transfer von Jahongir O‘rozov

Nicht gefährdet, Verhandlungen können standardmäßig fortgesetzt werden

Sommer-Transferfenster

In Russland bis zum 11. September geöffnet

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