Michael Carrick wütend über VAR-Entscheidung im Spiel gegen Manchester City

Das jüngste Manchester-Derby in der Premier League sorgte für große Kontroversen und heftige Proteste wegen der Schiedsrichterentscheidungen. Im Old Trafford unterlagen die Gastgeber knapp mit 0:1. Nach dem Spiel kritisierte der Interimstrainer von Manchester United, Michael Carrick, die Standards der Spielleitung und die Funktionsweise des VAR-Systems scharf. Dies berichtet Goal.com berichtet.
Wie Sky Sports berichtet, wurde das spielentscheidende Tor in der zweiten Halbzeit von Erling Haaland erzielt. Die Unparteiischen auf dem Platz hatten zunächst auf Abseits entschieden, doch nach einer langen Beratung mit dem Video-Assistenten (VAR) wurde der Treffer anerkannt. Diese Entscheidung löste bei den Verantwortlichen und Fans von Manchester United großen Unmut aus.
Umstrittene Szene und Missverständnisse
Die strittige Situation betraf eine Flanke von Josko Gvardiol in den Strafraum. Der argentinische Mittelfeldspieler Enzo Fernandez befand sich bei Gvardiols Aktion in einer Abseitsposition. Obwohl er den Ball nicht berührte, machte er eine Flugkopfball-Bewegung und versperrte damit direkt die Sichtlinie des Verteidigers von Manchester United, Lisandro Martinez.Die Spieler der Gastgeber betonten, dass Fernandez' Bewegung Lisandro Martinez zögern ließ und Erling Haaland am langen Pfosten den Treffer ermöglichte. Das VAR-Team unter der Leitung von Matt Donohue entschied jedoch, dass kein Regelverstoß vorlag, da Fernandez den Ball nicht berührte und den Weg des Torwarts oder Verteidigers nicht physisch blockierte, weshalb das Tor als regulär gewertet wurde.
Michael Carricks scharfe Reaktion
Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel bezeichnete Michael Carrick die Erklärung der Schiedsrichter als völlig haltlos und besorgniserregend. Seiner Meinung nach machen solche Entscheidungen, die mithilfe moderner Technik und der Video-Assistenten getroffen werden, die Auslegung der Fußballregeln immer komplizierter.„Das ist eine sehr überraschende Erklärung“, sagte Michael Carrick in einem Interview mit Sky Sports nach Spielende. Der Experte betonte, dass es für Verteidiger massive Probleme mit sich bringe, wenn solche Situationen nicht als aktives Eingreifen gewertet würden, und dies ein alarmierendes Signal für die Zukunft des Fußballs sei.

















Kommentare 0
…