Borussia Dortmund gab Angebot für Said El Mala ab: Einigung nicht erzielt

Borussia Dortmund gab Angebot für Said El Mala ab: Einigung nicht erzielt

Der deutsche Verein Borussia Dortmund hat ein offizielles Angebot für den Transfer des talentierten Stürmers Said El Mala vom 1. FC Köln unterbreitet. Der erste Versuch der Dortmunder blieb jedoch erfolglos. Laut Informationen von Sky Sport hält die Kölner Führung die gebotene Summe für deutlich unter dem Marktwert des Spielers. Dies berichtet Goal.com berichtet.

Borussia Dortmund bot insgesamt 42 Millionen Euro für den 19-jährigen Spieler. Das Paket umfasste eine garantierte Ablösesumme von 26 Millionen Euro, 8 Millionen Euro an leicht erreichbaren Boni sowie weitere 8 Millionen Euro, die bei Erreichen schwierigerer Klauseln fällig geworden wären. Köln lehnte das Angebot jedoch ab, ohne es weiter zu prüfen.

Gescheiterter Deal mit Brentford

Die harte Haltung des 1. FC Köln kommt nicht von ungefähr. Zuvor hatte der englische Verein Brentford seine Bereitschaft signalisiert, 50 Millionen Euro (45 Millionen garantiert und 5 Millionen Boni) für Said El Mala zu zahlen, und die Parteien hatten bereits eine Einigung erzielt. Der Transfer scheiterte jedoch in letzter Minute, da die Mutter und der Berater des Spielers keine endgültige Zustimmung gaben.

Derzeit möchte Köln seinen Star nicht für weniger als die von Brentford gebotene Summe ziehen lassen. Borussia Dortmund müsste sein Angebot deutlich nachbessern, um auf dem Transfermarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Andernfalls könnten die Bundesliga-Vizemeister das junge Talent möglicherweise nicht verpflichten.

Köln-Cheftrainer René Wagner betonte, dass die Gerüchte um den Transfer die Stimmung von Said El Mala im Training nicht beeinträchtigt hätten. Dem Trainer zufolge verhalte sich der Spieler professionell und gebe in jedem Spiel alles. „Er zeigt sich jeden Tag als vollwertiges Mitglied der Mannschaft und lässt sich nicht anmerken, dass er mit den Gedanken woanders ist“, so René Wagner.

Dennoch deutete Sportdirektor Thomas Kessler an, dass die Türen für Verhandlungen offen bleiben. Ihm zufolge könnte sich die Führung an den Verhandlungstisch setzen, wenn die gebotene Summe in den Bereich rückt, den der Verein erwartet. Vorerst bleibt Said El Mala beim 1. FC Köln, doch eine Änderung der Situation vor Ende des Transferfensters ist durchaus möglich.

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