Cristiano Ronaldo erstmals seit 18 Jahren auf der Bank, Fans enttäuscht

Cristiano Ronaldo erstmals seit 18 Jahren auf der Bank, Fans enttäuscht

Im jüngsten Nations-League-Spiel, das die Aufmerksamkeit der usbekischen und weltweiten Fußballgemeinschaft auf sich zog, besiegte die portugiesische Nationalmannschaft Norwegen mit 2:1. Während der Partie im Ullevaal Stadion in Oslo verbrachte Mannschaftskapitän Cristiano Ronaldo erstmals seit 18 Jahren ein offizielles Spiel komplett auf der Bank und verließ den Platz nach dem Schlusspfiff, ohne die Fans zu grüßen. Dieser Vorfall hat in der Fußballwelt für hitzige Diskussionen gesorgt, berichtet Goal.com. berichtet .

Historische Bankdrücker-Rolle und die Entscheidung des Trainers

Laut Informationen von O Jogo entschied sich Cheftrainer Jorge Jesus dazu, den 41-jährigen Stürmer die vollen 90 Minuten auf der Bank zu lassen. Dies ist das erste Mal seit 18 Jahren, dass Cristiano Ronaldo bei einem offiziellen Länderspiel nicht zum Einsatz kam und das gesamte Spiel von der Bank aus verfolgte. Zum Vergleich: Das letzte Mal geschah dies bei der Europameisterschaft 2008 im Gruppenspiel gegen die Schweiz (0:2).

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel verteidigte Cheftrainer Jorge Jesus diese taktische Entscheidung. Er erklärte, dass aufgrund des Spielverlaufs und des Tempos keine Notwendigkeit bestand, einen Stürmer mit Ronaldos spezifischem Profil einzuwechseln. Zudem zeigte sich der Trainer mit der defensiven Ordnung und der taktischen Umsetzung seines Teams in Oslo sehr zufrieden.

Der Unmut des Kapitäns und künftige Gespräche

Das Hauptaugenmerk lag jedoch auf den Ereignissen nach dem Spiel. Während sich die portugiesischen Spieler nach dem Schlusspfiff auf dem Platz versammelten, um den 500 mitgereisten Fans zu danken, ging Kapitän Cristiano Ronaldo direkt in die Kabine. Dass er sich seinen Teamkollegen nicht anschloss, um den Fans zu applaudieren, stieß bei vielen auf Kritik.

Zu der Situation nach dem Spiel befragt, gab Cheftrainer Jorge Jesus zu, dass er das vorzeitige Verlassen des Platzes durch den Kapitän in diesem Moment nicht bemerkt habe. Gleichzeitig bestätigte der Fachmann seine Absicht, ein persönliches Gespräch mit Cristiano Ronaldo über die Pflichten und Verantwortlichkeiten des Kapitäns der Nationalmannschaft zu führen, um die Situation zu klären. Experten beobachten nun, wie sich diese Entwicklungen auf das Klima innerhalb der Nationalmannschaft auswirken werden.

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