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WallStreetBets lehnt SEC-Vorschlag zu Quartalsberichten ab

WallStreetBets lehnt SEC-Vorschlag zu Quartalsberichten ab

Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat letzte Woche vorgeschlagen, die Standards für Quartalsberichte börsennotierter Unternehmen zu lockern. Diese Initiative stieß jedoch bei Investoren, insbesondere bei der beliebten Reddit-Community WallStreetBets, auf scharfe Kritik. Dies berichtet Techcrunch.com .

Mitglieder von WallStreetBets betonten, dass 10-Q-Quartalsfinanzberichte das wichtigste Instrument zur Gewährleistung der Chancengleichheit zwischen Privatanlegern und großen institutionellen Akteuren sind. Sie argumentieren, dass große Fonds Zugang zu teuren Daten wie Satellitenbildern und Expertennetzwerken haben, während 10-Q-Berichte für Privatanleger die einzige verlässliche Informationsquelle darstellen.

Mit der neuen Regelung möchte die SEC Unternehmen ermöglichen, nur noch zweimal statt viermal im Jahr zu berichten. Die Kommission begründet dies damit, dass dadurch die Kosten für Unternehmen gesenkt und der Fokus auf langfristige Entwicklung gefördert werden soll. WallStreetBets bezeichnete diese Argumente jedoch als unbegründet und verwies darauf, dass Giganten wie Apple und NVIDIA trotz Quartalsberichten große Erfolge erzielen.

Die Reddit-Community befürchtet, dass diese Änderungen die Kluft zwischen Insidern und Privatanlegern vergrößern und letztlich zu finanziellen Verlusten für Kleinanleger führen werden. Derzeit läuft eine 60-tägige öffentliche Anhörungsphase, und über 120 Personen, darunter ehemalige SEC-Anwälte, haben sich bereits gegen den Vorschlag ausgesprochen.

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