Airbus beginnt Entwicklung der nächsten Generation als A320-Nachfolger

Airbus, einer der weltweit größten Luftfahrtkonzerne, hat offiziell bestätigt, dass die Arbeit an einem neuen Modell begonnen hat, das die beliebte und erfolgreiche A320-Familie ersetzen soll. Es wird erwartet, dass dieses Projekt das Kräfteverhältnis auf dem Luftfahrtmarkt verschieben und die Effizienz des Passagiertransports auf eine neue Stufe heben wird. Dies berichtet Ixbt.com Nachrichten berichtet.
In einem Interview mit Aviation Week gab der Airbus-CEO Guillaume Faury bekannt, dass der Entwicklungsprozess für das neue Schmalrumpfflugzeug im Jahr 2030 beginnen wird. Das Projekt, das intern unter dem Namen eAction geführt wird, soll in der zweiten Hälfte der 2030er Jahre in den kommerziellen Betrieb gehen. Dies deutet darauf hin, dass die Ära der A320neo-Modelle, die derzeit als "Arbeitstiere" der globalen Luftfahrt gelten, allmählich zu Ende geht.
Wasserstofftriebwerke verworfen
Eine der wichtigsten Neuerungen im Rahmen des Projekts ist, dass Airbus die Idee aufgegeben hat, Wasserstofftreibstoff in Serienpassagierflugzeugen einzusetzen. Zuvor hatte das Unternehmen große Hoffnungen in umweltfreundliche Wasserstofftechnologien gesetzt, doch es hat sich gezeigt, dass dieser Ansatz derzeit nicht rentabel ist. Laut Guillaume Faury ist diese Entscheidung nicht nur auf Komplexitäten beim Flugzeugdesign, sondern auch auf das Fehlen der erforderlichen Infrastruktur zurückzuführen.Die mangelnde Wasserstoffproduktion, das Fehlen eines Liefersystems und Unklarheiten in den internationalen Luftfahrtvorschriften zwangen die Airbus-Ingenieure dazu, zum Weg der schrittweisen Verbesserung bestehender Technologien zurückzukehren. Der Schwerpunkt wird nun auf der Verbesserung der Aerodynamik und der Entwicklung traditioneller, aber hocheffizienter Triebwerke liegen.
Technologische Neuerungen und das CFM RISE-Triebwerk
Eine der vielversprechendsten Richtungen für die neue Plattform sind die CFM RISE Open Fan-Triebwerke. Diese Technologie ermöglicht eine erhebliche Senkung des Kraftstoffverbrauchs im Vergleich zu aktuellen Turbofan-Triebwerken. Dieses Triebwerk befindet sich derzeit in der Testphase, und seine Effizienz könnte über den Erfolg des neuen Flugzeugs entscheiden.Zudem könnte Airbus vom traditionellen Ansatz abweichen und nicht mehr zwei verschiedene Triebwerksoptionen für ein Flugzeug anbieten. Wenn nur ein Hersteller ein Antriebssystem schaffen kann, das die Anforderungen erfüllt, wird der neue Liner ausschließlich mit diesem Triebwerkstyp ausgestattet. Dies würde den Produktionsprozess vereinfachen und die Kosten senken.
Die Produktion der A320neo wird auch nach Markteinführung des neuen Modells nicht gestoppt — beide Generationen werden für eine gewisse Zeit parallel gefertigt. Airbus prüft die Möglichkeit, die neuen Flugzeuge nicht nur in europäischen Werken (Toulouse und Hamburg), sondern auch in Werken in den USA und China zu montieren. Für regionale Fluggesellschaften wie in Usbekistan bedeutet dies die Chance, in Zukunft sparsamere und modernere Flugzeuge zu erhalten.

















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