Deutschland und Spanien gegen EU-Verbot von Huawei

Vor dem Hintergrund der Pläne der Europäischen Union (EU), chinesische Technologien in 5G-Netzen zu verbieten, unterstützen Länder wie Deutschland und Spanien Huawei bei der Entwicklung von Telekommunikationslösungen. Vertreter dieser Länder befürchten, dass eine Einschränkung der Nutzung von Huawei-Produkten Gegenmaßnahmen auf EU-Ebene auslösen könnte. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
Gleichzeitig weisen Experten darauf hin, dass ein solches Verbot zu einer Verteuerung der Infrastruktur für künstliche Intelligenz führen würde, da chinesische Technologien als wirtschaftlich deutlich günstiger gelten. Sollte das Verbot in Kraft treten, würden Mobilfunkbetreiber in Deutschland und Spanien mehr als drei Jahre und zwischen 3,4 und 4,3 Milliarden Euro benötigen, um auf chinesische Technologien zu verzichten.
Die deutsche Wirtschaftsministerin Katerina Reiche ging während ihres Besuchs in Peking auf dieses Thema ein und erklärte, die EU müsse sicherstellen, dass Maßnahmen in den Handelsbeziehungen mit China das Exportpotenzial des Blocks nicht schädigen. Ihr zufolge ist Deutschland als Exportnation daran interessiert, die Exportmöglichkeiten seiner Unternehmen zu wahren und gleichzeitig gegen unfairen Wettbewerb vorzugehen.
Huawei betont seinerseits, dass der Vorschlag, chinesische Netzwerkausrüster schrittweise aus der Infrastruktur zu entfernen, den Grundsätzen der Fairness und des Rechts in der Europäischen Union widerspreche. Unternehmensvertreter erklärten, dass solche Entscheidungen den Marktwettbewerb negativ beeinflussen würden.
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