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China mobilisiert alle Ressourcen für eine Mondlandung bis 2030

China mobilisiert alle Ressourcen für eine Mondlandung bis 2030

China hat mit einer umfassenden Umstrukturierung seines Mondprogramms begonnen. Peking kündigte an, alle Ressourcen zu mobilisieren, um bis spätestens 2030 Taikonauten auf der Mondoberfläche zu landen. Dies erklärte Zhang Xinbo, Sprecher der China Manned Space Agency (CMSA), bei einer Pressekonferenz vor dem Start der Shenzhou-23. Dies berichtet die Nachrichtenseite.

Die wichtigste Änderung besteht darin, bisher getrennte Bereiche in einem einzigen integrierten Programm zusammenzuführen. Das bemannte Mondprogramm, die automatischen Missionen der Chang'e-Serie und die Forschung auf der Raumstation Tiangong werden nun unter einem einheitlichen staatlichen Plan entwickelt. Dies beschleunigt den Technologietransfer zwischen den Projekten und verkürzt die Testzeiten.

Zu den Schlüsselelementen des Programms gehören die Superschwerlastrakete Changzheng-10, das bemannte Raumschiff Mengzhou und das Mondlandemodul Lanyue. Die Testprozesse laufen derzeit auf Hochtouren: 2025 wurden die erste Stufe der Changzheng-10-Rakete erfolgreich getestet und die Landesysteme überprüft.

Gleichzeitig gehen die unbemannten Missionen weiter. Noch in diesem Jahr ist der Start der automatischen Station Chang'e-7 samt Mondrover zum Südpol des Mondes geplant, um nach Wassereis zu suchen. Mit diesen Schritten will China die Führung im Wettlauf um die Weltraumeroberung übernehmen.

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