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Südkoreanisches Startup Unastella sammelt 24 Millionen Dollar für Raketenprojekte

Südkoreanisches Startup Unastella sammelt 24 Millionen Dollar für Raketenprojekte

Während sich SpaceX auf den größten Börsengang der Geschichte vorbereitet, verschärft sich der Wettlauf um die Entwicklung von Trägerraketen der nächsten Generation. Startups aus Australien, Indien, Japan und Südkorea streben danach, in einem Markt Fuß zu fassen, der lange von den USA und China dominiert wurde. Das vier Jahre alte südkoreanische Startup Unastella hat in einer Serie-B-Finanzierungsrunde 24 Millionen Dollar eingesammelt und damit seine Gesamtfinanzierung auf 44 Millionen Dollar erhöht, berichtet Techcrunch.com berichtet.

Das in Seoul ansässige Unternehmen entwickelt eigene Trägerraketen und Triebwerke. In einem Interview mit TechCrunch betonte Unastella-Gründer und CEO Jae Park, dass das Hauptziel des Unternehmens darin besteht, Startdienste für kleine Satelliten anzubieten. Das Unternehmen startete im Mai 2025 erfolgreich seine Una Express-I-Rakete von Südkorea aus.

Unastella verwendet ein Kerosin-Flüssigsauerstoff-Triebwerkssystem – eine der zuverlässigsten Methoden, die in der Falcon-Serie von SpaceX eingesetzt wird. Zudem nutzt das Unternehmen eine elektrische Motorpumpe anstelle einer herkömmlichen Turbopumpe. Diese von Rocket Lab erprobte Technologie ist kostengünstiger und einfacher. Obwohl elektrische Pumpen schwerer sind und die Nutzlastkapazität verringern, erklärte Jae Park diese Entscheidung als Strategie für einen schnelleren Markteintritt.

CEO Jae Park begann seine Karriere mit der Arbeit an der Nuri-Rakete, die vom Korea Aerospace Research Institute (KARI) entwickelt wurde. Später sammelte er Erfahrungen mit europäischen Raketentriebwerken am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Derzeit führt Unastella alle Prozesse, einschließlich Design, Fertigung und Flugdatenanalyse, intern durch.

Obwohl das Startup noch nicht profitabel ist, zeigen Altos Ventures, die Korea Development Bank und andere Investoren Vertrauen in seine Zukunft. Der für Ende dieses Jahres geplante Flug der UNA EXPRESS-II-Rakete auf eine Höhe von 100 Kilometern soll dem Unternehmen neue Partnerschaften eröffnen.

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