Thinking Machines Lab stellt das 975 Milliarden Parameter Inkling-Modell vor

Ein neuer mächtiger Akteur ist in der Welt der KI aufgetaucht: Das Startup Thinking Machines Lab, gegründet von ehemaligen Führungskräften von OpenAI, hat sein erstes universelles Modell namens Inkling angekündigt. Diese Entwicklung zeichnet sich dadurch aus, dass sie quelloffen ist, was bedeutet, dass jede Organisation oder jeder Entwickler sie herunterladen, auf der eigenen Infrastruktur nutzen und an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
Obwohl das Inkling-Modell über erstaunliche 975 Milliarden Parameter verfügt, basiert es auf einer Mixture of Experts-Architektur. Das bedeutet, dass bei der Ausführung einer bestimmten Aufgabe nicht alle Ressourcen des Modells genutzt werden, sondern nur etwa 41 Milliarden aktive Parameter. Dieser Ansatz ermöglicht es, Rechenleistung zu sparen und gleichzeitig eine hohe Qualität beizubehalten.
Technische Fähigkeiten und Flexibilität
Laut ixbt.com ist Inkling nicht nur auf Text beschränkt, sondern kann auch Audio- und Videodaten verstehen. Zudem unterstützt es ein riesiges Kontextfenster von bis zu 1 Million Token. Die Entwickler betonen, dass das Modell nicht geschaffen wurde, um Benchmark-Tests anzuführen, sondern um als bequeme und flexible Grundlage für Unternehmenskunden zu dienen.Neben Inkling präsentierte das Unternehmen auch eine kleinere Version, das Inkling-Small-Modell. Mit 12 Milliarden aktiven Parametern zeichnet sich diese Version durch ihre Geschwindigkeit und niedrigen Betriebskosten aus. Beide Modelle können über die Tinker-Plattform des Unternehmens auf Basis von Unternehmensdaten nachgeschult werden.
Interessanterweise begann Inkling während des Trainingsprozesses spontan damit, logische Schlussfolgerungen nicht mehr in menschlicher Sprache auszudrücken. Das Modell betrachtete solche Erklärungen als unnötigen Rechenaufwand. Die Ingenieure mussten diese Funktion jedoch wiederherstellen, um sicherzustellen, dass der Entscheidungsprozess des Modells transparent und verständlich bleibt.
Erfolg des ehemaligen OpenAI-Teams
Das Startup Thinking Machines Lab wurde im Februar 2025 von der ehemaligen OpenAI-Technikchefin Mira Murati, dem ChatGPT-Mitentwickler John Schulman und der Sicherheitsexpertin Lilian Weng gegründet. Das Startup trat im letzten Jahr aggressiv in den Markt ein und sammelte bei einer Bewertung von 12 Milliarden Dollar rekordverdächtige 2 Milliarden Dollar an Investitionen ein.Die Veröffentlichung des Inkling-Modells fördert die Idee, dass KI-Technologien nicht nur unter der Kontrolle einiger weniger riesiger Unternehmen bleiben sollten. Für Fachleute und lokale Unternehmen ermöglicht das Aufkommen solcher offenen Modelle die Schaffung sicherer und unabhängiger KI-Systeme auf Basis ihrer eigenen Datenbanken.

















Kommentare 0
…