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Strava geht vor IPO gegen KI-Scraper vor

Strava geht vor IPO gegen KI-Scraper vor

Unternehmen für Künstliche Intelligenz (KI) benötigen riesige Datensätze für das Training ihrer Modelle. Um diesen Bedarf zu decken, scrapen viele Startups Daten aggressiv und umgehen dabei Internet-Protokolle wie robots.txt-Dateien. Die Fitness- und Social-Running-Plattform Strava hat nun strenge Maßnahmen gegen dieses Problem angekündigt. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .

Das Unternehmen hat die Sicherheit seiner Website erhöht und verlangt nun, dass Informationen wie öffentliche Profile und Clublisten nur noch von registrierten Nutzern eingesehen werden können. Zuvor waren diese Daten öffentlich zugänglich, wurden jedoch zum Schutz vor unbefugtem KI-Scraping hinter eine Authentifizierung verschoben. Zudem hat Strava den API-Zugang für Entwickler kostenpflichtig gemacht und eine Gebühr von 11,99 Dollar pro Monat eingeführt.

In einem Interview mit TechCrunch betonte Strava-CEO Michael Martin, dass unkontrolliertes KI-Scraping zum Verfall des offenen Internets führen könnte. Ihm zufolge beeinträchtigen KI-Unternehmen bei der Datensammlung die Website-Performance und versuchen sogar, unter Verstoß gegen die API-Bedingungen auf das System zuzugreifen. Martin beschuldigte insbesondere das Startup Perplexity, trotz Verboten heimlich Daten über verschiedene Dienste zu sammeln.

Das Unternehmen plant, einige API-Endpunkte zu schließen und den Model Context Protocol (MCP)-Standard einzuführen. Dies ermöglicht Strava eine bessere Kontrolle darüber, wie Daten geteilt werden. Obwohl diese Änderungen bei Entwicklern von Drittanbieter-Apps auf Kritik stießen, betrachtet das Unternehmen den Schutz von Nutzerdaten und die Neuordnung seiner Ressourcen vor dem IPO als oberste Priorität.

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