Massachusetts verabschiedet Gesetz zum Verbot des Verkaufs von Standortdaten

Die Gesetzgeber von Massachusetts haben ein neues Datenschutzgesetz verabschiedet, das das Recht zur Kontrolle und Löschung personenbezogener Daten, die von großen Technologiekonzernen gesammelt werden, gewährt. Das Dokument untersagt Unternehmen streng den Verkauf präziser Geolokalisierungsdaten der Nutzer. Die einstimmige Abstimmung von 146 zu 0 im Repräsentantenhaus zeigte, wie wichtig diese Initiative auf staatlicher Ebene ist. Techcrunch.com berichtet .
Der neue Gesetzentwurf wird nun im Senat abgestimmt und soll vom Gouverneur des Bundesstaates unterzeichnet werden. Da es in den USA immer noch kein bundesweites Datenschutzgesetz gibt, schließen die Bundesstaaten diese Lücke durch die Einführung eigener Vorschriften. Massachusetts ist der nächste Bundesstaat, der die strengsten Maßnahmen zum Schutz der Verbraucherrechte in diesem Bereich ergreift.
Das Gesetz gilt für Unternehmen, die Daten von mehr als 100.000 Verbrauchern verarbeiten, einschließlich der Titanen des Silicon Valley und mittelgroßer Startups. Der Austausch oder Verkauf biometrischer Daten, Gesundheitsstatus, genetischer Informationen, Fingerabdrücke sowie Daten zu religiösen Überzeugungen und sexueller Orientierung ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Nutzers untersagt.
Datenhändler haben jahrelang Standortdaten von App-Entwicklern gekauft und an Dritte, einschließlich Regierungs- und Militärbehörden, verkauft. Das neue Gesetz von Massachusetts schützt nicht nur die Einwohner des Bundesstaates, sondern auch die Geolokalisierungsdaten von Besuchern und hat erhebliche Auswirkungen auf den Werbemarkt in diesem Sektor.















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