ASML kritisiert Europas Plan für Halbleiter-Unabhängigkeit

ASML kritisiert Europas Plan für Halbleiter-Unabhängigkeit

ASML, der weltweit größte Hersteller von Lithografie-Anlagen, hat sich gegen die Idee der Europäischen Union ausgesprochen, aktiv in die Halbleiter-Lieferkette einzugreifen. Das Management des Unternehmens betonte, dass industrielle Unabhängigkeit ohne eine eigene entwickelte Produktionsbasis nicht erreicht werden könne, an der es in der Region derzeit noch mangele. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .

ASML-CEO Christophe Fouquet wies darauf hin, dass der Großteil des Geschäfts des Unternehmens auf asiatische Abteilungen entfällt. Ihm zufolge stammen fast 80 % des Umsatzes von ASML von asiatischen Kunden, während europäische Auftraggeber nur 1 % des Gesamtanteils ausmachen. Diese Zahl spiegelt die reale Struktur der globalen Industrie wider.

Fouquet betonte, dass die Initiativen der EU zur Verschärfung der Kontrolle die bestehenden regionalen Einschränkungen berücksichtigen müssen. Seiner Meinung nach könnten alle Versuche einer „Souveränisierung“ ohne ein signifikantes Wachstum der lokalen Produktion nach hinten losgehen – was zu einer verringerten Wettbewerbsfähigkeit und der Abwanderung von Technologieunternehmen aus Europa führen könnte.

EU-Beamte hatten kürzlich vorgeschlagen, die Regeln für die Chip-Versorgung zu verschärfen, und bekundet, dass sie sich das Recht sichern wollen, in Notfällen in Logistikprozesse einzugreifen. Unterdessen äußerte sich auch Elon Musk positiv über ASML und bezeichnete es als das größte und angesehenste Unternehmen Europas.

Zur Erinnerung: ASML war zum wertvollsten Unternehmen in der europäischen Geschichte geworden. Zudem wies der Vorstandsvorsitzende von TSMC Gerüchte zurück, wonach das Unternehmen aufgrund seines konservativen Ansatzes nicht in Lithografie-Anlagen der nächsten Generation investieren wolle.

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Abror Shuhratov
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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