Geheimnisse des Universums: AMS-02-Detektor macht Entdeckung entgegen den Gesetzen der Physik

Geheimnisse des Universums: AMS-02-Detektor macht Entdeckung entgegen den Gesetzen der Physik

Neue Daten des Alpha Magnetic Spectrometer (AMS-02)-Detektors auf der Internationalen Raumstation (ISS) stellen moderne astrophysikalische Modelle infrage. Die Forschung hat eine anomale Struktur in der Zusammensetzung der kosmischen Strahlung identifiziert, die mit bestehenden Theorien nicht erklärbar ist. Diese Entdeckung könnte unser Verständnis über die Entstehung und Bewegung von Teilchen im Universum grundlegend verändern. Dies berichtet Ixbt.com Nachrichten berichtet.

Kosmische Strahlung sind Teilchenströme mit extrem hoher Energie, die hauptsächlich durch extreme Ereignisse wie Supernova-Explosionen entstehen. Während dieser Prozesse werden verschiedene Elemente bis hin zu Eisen in den Weltraum geschleudert, die über Millionen von Jahren mit fast Lichtgeschwindigkeit durch die Galaxie wandern und schließlich die Erde erreichen. Eine in der Fachzeitschrift Physical Review Letters veröffentlichte Studie enthüllte unerwartete Eigenschaften dieser Teilchen.

Das AMS-02-Gerät ist seit über 13 Jahren im Weltraum im Einsatz und hat mehr als 230 Billionen Ereignisse kosmischer Strahlung registriert. Laut ixbt.com kann dieses Spektrometer Substanzen von Wasserstoff und Helium bis hin zu seltenen schweren Elementen wie Nickel und Zink mit hoher Präzision analysieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die Elemente zwischen Helium und Eisen in vier stabile Gruppen unterteilt sind, was nicht mit den aktuellen wissenschaftlichen Modellen übereinstimmt.

Geheimnisvolle Gruppierung der kosmischen Strahlung

Wissenschaftler stellten fest, dass die primäre kosmische Strahlung in zwei Klassen unterteilt ist: Die erste umfasst Helium, Kohlenstoff, Sauerstoff und Eisen, während die zweite Neon, Magnesium, Silizium und Schwefel gruppiert. Sekundäre Strahlen, also Teilchen, die bei Kollisionen mit dem interstellaren Medium entstehen, bildeten ebenfalls separate Gruppen wie Lithium-Beryllium-Bor und Fluor-Phosphor-Kalium. Eine solche strikte Systematik war in bestehenden astrophysikalischen Modellen nicht vorgesehen.

Ein wesentlicher Aspekt der Forschung ist, dass AMS-02 Daten von beispielloser Genauigkeit über Elemente lieferte, die zuvor schwer zu messen waren, wie Phosphor, Chlor, Kalium, Argon und Calcium. Diese Daten deuten auf die Existenz zusätzlicher, uns unbekannter Mechanismen oder Quellen hin, die Teilchen im interstellaren Raum beschleunigen.

Eines der größten Rätsel der Physik ist derzeit, wie Teilchen eine Energie nahe der Lichtgeschwindigkeit beibehalten. Während eine Supernova den ersten Impuls gibt, könnte die weitere Bewegung der Teilchen von noch nicht erforschten physikalischen Prozessen im interstellaren Medium abhängen. Der AMS-02-Detektor setzt seine Arbeit fort, und künftige Daten werden dazu beitragen, die Vorstellungen über den Ursprung der Materie im Universum zu präzisieren.

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