Xprize-Gründer befürwortet globale Überwachung: „Menschen benehmen sich besser, wenn sie beobachtet werden“

Peter Diamandis, eine prominente Figur in der Technologiewelt und Gründer der Xprize-Stiftung, hat eine provokante Aussage zum Thema Privatsphäre und globaler Überwachung gemacht. Seiner Meinung nach könnte ein weltweit eingeführtes Massenüberwachungssystem für die Menschheit nützlich sein, da Menschen dazu neigen, sich ordentlicher und höflicher zu verhalten, wenn sie spüren, dass sie beobachtet werden. Dies berichtet Techcrunch.com Nachrichten berichtet.
Auf seiner X-Seite und in einem Artikel auf der Substack-Plattform betonte Diamandis, dass eine Ära der „radikalen Transparenz“ bevorstehe. In der Zukunft, die er sich vorstellt, kann sich niemand mehr verstecken. Laut dem Unternehmer hüllen wir den Planeten in ein „Sensor-Ökosystem“. Dieses System umfasst alles, von Heimkameras bis hin zu Smartphones in den Taschen, von autonomen Autos wie Tesla auf der Straße bis hin zu Satelliten im Weltraum.
Die Ära der Massenüberwachung und Transparenz
Diamandis' Ansichten wurden nach einem Gespräch mit Will Marshall, dem CEO von Planet (dem größten Satellitenbetreiber zur Beobachtung der Erdoberfläche), weiter bestärkt. Marshall stellte fest, dass es heute unmöglich ist, den Bau einer Schule oder eines Rechenzentrums an irgendeinem Ort der Welt zu verbergen. Jeder Quadratmeter Land wird täglich aus dem Weltraum fotografiert, was die Rechenschaftspflicht auf eine neue Stufe hebt.Interessanterweise ist Peter Diamandis damit nicht allein. Vor etwa zwei Jahren äußerte auch Oracle-Gründer Larry Ellison eine ähnliche Vorhersage. Ellison glaubt, dass Bürger in einer Umgebung, in der alles ständig aufgezeichnet und gemeldet wird, gezwungen sein werden, ihr Verhalten zu kontrollieren. Dies würde zu einem Rückgang der Kriminalität und einer Stärkung der gesellschaftlichen Ordnung führen.
Das Ende der Privatsphäre und die Erziehung einer neuen Generation
Heutzutage stehen Menschen durch Ring-Sicherheitssysteme, Straßenkameras und verschiedene Werbenetzwerke in ihrem täglichen Leben unter ständiger Beobachtung. Diamandis' Aussage unterscheidet sich jedoch dadurch, dass sie auf die vollständige Abschaffung des Konzepts der persönlichen Privatsphäre abzielt. Er riet Eltern, ihre Kinder auf eine Welt vorzubereiten, in der es kein „verborgenes Leben“ mehr gibt.Seiner Empfehlung nach ist die beste Privatsphäre-Strategie für die neue Generation die Ehrlichkeit. Das heißt, ein Mensch sollte so leben, dass er nichts tut, wofür er sich schämen oder befürchten müsste, selbst wenn jeder Schritt und jede Handlung sichtbar ist. Gleichzeitig forderte er, dass die Überwachung nicht einseitig, sondern beidseitig sein muss (damit das Volk auch die Regierung und mächtige Personen überwachen kann).
Auch in Usbekistan weiten sich technologische Überwachungswerkzeuge aus, insbesondere intelligente Kameras an Straßen und Sicherheitssysteme an öffentlichen Orten. Es wird erwartet, dass Diamandis' Ansichten weltweit ernsthafte Debatten über das Gleichgewicht zwischen persönlicher Freiheit und Sicherheit auslösen werden.

















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