Meta startet ab September die Produktion seiner KI-Chips der neuen Generation

Meta startet ab September die Produktion seiner KI-Chips der neuen Generation

Der Meta-Konzern unter der Leitung von Mark Zuckerberg beginnt mit der Massenproduktion seiner KI-Prozessoren der neuen Generation, um die Abhängigkeit von Nvidia-Chips zu verringern und die Kosten zu optimieren. Wie Reuters unter Berufung auf interne Unternehmensdokumente berichtet, sollen die neuen Chips ab September dieses Jahres vom Band laufen. Dieser Schritt verschafft dem Unternehmen einen strategischen Vorteil angesichts des globalen GPU-Mangels. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .

Es wurde bekannt gegeben, dass mindestens einer der neuen Chips eine sechswöchige Testphase erfolgreich durchlaufen hat. Meta arbeitet bei diesem Projekt im Bereich Design mit Broadcom zusammen, der eigentliche Fertigungsprozess wurde jedoch dem weltweit größten Halbleiterhersteller, dem taiwanesischen Unternehmen TSMC, anvertraut. Zudem sind Giganten wie Samsung (RAM), Sandisk (Speichergeräte) und Sumitomo Electric (Glasfaserausrüstung) an der Zulieferung von Komponenten beteiligt.

MTIA-Programm und technologischer Ansatz

Die neuen Chips wurden im Rahmen des MTIA-Programms (Meta Training and Inference Accelerator) von Meta entwickelt und dienen hauptsächlich der Verbesserung des Modelltrainings und der Effizienz von Algorithmen. In Anbetracht der rasanten Veränderungen im Bereich der KI haben die Ingenieure des Unternehmens die Chips auf Basis einer modularen Architektur entwickelt. Dieser Ansatz ermöglicht es, dass die Technologie nicht veraltet und sich schnell an neue Aufgaben anpassen kann.

Meta möchte diese Chips nutzen, um die Empfehlungsalgorithmen in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram sowie die Werbesysteme intelligenter zu gestalten. Obwohl das Unternehmen weiterhin Produkte von Nvidia und AMD kaufen wird, hilft der Besitz eigener Entwicklungen dabei, Investitionsausgaben in Milliardenhöhe einzusparen. Zur Information: Meta plant, in diesem Jahr zwischen 125 Milliarden und 145 Milliarden Dollar für die KI-Infrastruktur auszugeben.

Wettbewerb und globaler Trend

Das Bestreben, eigene Chips im KI-Wettlauf zu entwickeln, beschränkt sich nicht nur auf Meta. Heute versuchen große Technologiekonzerne, sich aus der Dominanz von Nvidia zu lösen:

  • OpenAI arbeitet in Zusammenarbeit mit Broadcom an der Entwicklung eines eigenen Prozessors;
  • Google und Amazon nutzen bereits ihre eigenen Trainings- und Inferenz-Chips;
  • Das Startup Anthropic führt Verhandlungen mit Samsung über die Chip-Produktion.
Meta mobilisiert enorme Rechenkapazitäten, um seine KI-Modelle der neuen Muse Spark-Serie zu trainieren. Das Unternehmen strebt an, in diesem Jahr 7 GW zu erreichen und diesen Wert im nächsten Jahr zu verdoppeln. Solche Großprojekte zeigen, wie wichtig es ist, nicht nur bei der Software, sondern auch bei der Hardware Unabhängigkeit zu erreichen.

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