Microsoft reduziert Kosten durch Abkehr von OpenAI-Modellen

Microsoft reduziert Kosten durch Abkehr von OpenAI-Modellen

Der US-Konzern Microsoft hat damit begonnen, externe Modelle von OpenAI und Anthropic schrittweise abzulösen, um die enormen Kosten im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) zu optimieren. Laut Bloomberg setzt der Tech-Gigant nun verstärkt auf eigene Entwicklungen. Dies berichtet Ixbt.com berichtet.

Derzeit werden zahlreiche Nutzeranfragen in gängigen Office-Anwendungen wie Excel und Word bereits durch Microsofts interne KI-Modellfamilie verarbeitet. Zuvor hatte das Unternehmen betont, dass die meisten Funktionen in Microsoft 365 auf OpenAI-Technologien basieren, doch die wirtschaftliche Effizienz hat zu einem Strategiewechsel geführt.

Microsoft plant nicht, vollständig auf Drittanbieterlösungen zu verzichten, implementiert jedoch eigene neuronale Netze überall dort, wo Kosteneinsparungen möglich sind. In den letzten Monaten hat das Unternehmen seine Aktivitäten in diesem Bereich deutlich intensiviert. Auf der Build-Konferenz wurden beispielsweise 7 neue KI-Modelle vorgestellt, die auf Programmierung und Text-zu-Bild-Generierung spezialisiert sind.

Ein neuer Trend auf dem KI-Markt

Experten sind der Meinung, dass die Verarbeitung von Large Language Models (LLM) derzeit eine der kostspieligsten Operationen für Technologieunternehmen darstellt. Obwohl Microsoft diese Änderungen nicht offiziell kommentiert hat, werten Analysten dies als Versuch, die Selbstkosten für Cloud-KI-Dienste zu senken.

Microsoft ist damit nicht allein. Berichten zufolge überprüfen auch folgende Unternehmen ihre KI-Ausgaben:

  • Amazon — strebt durch die Entwicklung eigener Chips und Modelle nach Unabhängigkeit;
  • Meta — spart Lizenzgebühren durch die Nutzung von Open-Source-Llama-Modellen;
  • Uber und Accenture — suchen nach alternativen Lösungen zur Senkung der Betriebskosten.

Die hohen Preise auf dem KI-Markt zwingen sogar einige westliche Unternehmen dazu, trotz Sicherheitsbedenken über die Nutzung günstigerer chinesischer Modelle nachzudenken. Für Nutzer in Usbekistan dürften diese Änderungen kaum spürbar sein, langfristig tragen sie jedoch dazu bei, Microsoft-Dienste stabiler und kostengünstiger zu machen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Partnerschaft zwischen Microsoft und OpenAI zwar bestehen bleibt, das Streben nach technologischer Unabhängigkeit jedoch zunimmt. Dies zeigt, dass im Bereich der Künstlichen Intelligenz ein Wettlauf begonnen hat, bei dem es nicht nur um Qualität, sondern auch um wirtschaftliche Effizienz geht.

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