Lorde kritisiert KI-Brillen scharf: „Sie sind absolut nicht sexy“

Während ihres Auftritts beim Mad Cool Festival in Madrid äußerte der Popstar Lorde scharfe Kritik an einem neuen Trend in der Welt der modernen Technologie: intelligente Brillen mit KI. Laut der Sängerin bedrohen solche Geräte nicht nur die Privatsphäre, sondern haben auch ästhetisch keinerlei Reiz. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .
Auf der Bühne stehend betonte Lorde gegenüber ihren Fans, dass es heute immer schwieriger werde, zwischen Realität und Künstlichkeit zu unterscheiden. „Es wird immer komplizierter, die Welt wahrzunehmen. Man weiß nicht, ob die Person vor einem eine normale Sonnenbrille trägt oder diese verdammten KI-Brillen. Ich kann offiziell sagen: Kauft diese Brillen nicht. Sie sind absolut nicht sexy“, fügte die Sängerin hinzu.
Diese Aussage sorgte für besonderes Aufsehen, da einer der Sponsoren des Festivals die Marke Ray-Ban war. Ray-Ban produziert derzeit in Zusammenarbeit mit Meta KI-gestützte Smart-Brillen. Zudem ist die Sängerin Jennie, die nach Lorde auftrat, eine offizielle Markenbotschafterin für dieses Produkt. Lordes Auftritt war ein unerwarteter Schlag mitten in der Hochphase der Werbekampagnen.
Datenschutz- und Sicherheitsprobleme
Während Lorde nur über das Aussehen spricht, werfen Sicherheitsexperten weitaus ernstere Probleme auf. Laut ixbt.com können diese mit Kameras und KI-Funktionen ausgestatteten Geräte zur Verletzung der Privatsphäre, zur heimlichen Überwachung von Personen und für Erpressungszwecke genutzt werden. Obwohl Meta behauptet, spezielle Indikatorleuchten zum Schutz der Privatsphäre installiert zu haben, verhindern diese Maßnahmen keine zahlreichen Klagen und Untersuchungen.Es gab sogar Skandale im Zusammenhang mit dem Training der KI von Meta. Einer Klage zufolge waren Vertragsarbeiter in Kenia gezwungen, explizite und gewalttätige Videos zu sichten, die mit den Brillen aufgenommen wurden. Solche Vorfälle wecken große Zweifel an der Transparenz der Datenerfassungsmethoden der Tech-Giganten.
Absatzvolumen und Marktdynamik
Trotz der Kritik wächst der Markt für Smart-Brillen rasant weiter. Laut Daten von EssilorLuxottica, dem Hersteller von Ray-Ban, überstiegen die Verkäufe der Meta KI-Brillen im Jahr 2025 die Marke von 7 Millionen Einheiten. Dies ist das Dreifache des gesamten Absatzvolumens von 2023 und 2024. Aufgrund des steigenden Verbraucherinteresses plant Meta, seine Produktpalette in diesem Bereich zu erweitern.Lordes Haltung dazu passt zu ihren früheren Ansichten. Die Sängerin schrieb einst darüber, wie sie ihr Smartphone in den Ozean geworfen hat. Ihrer Meinung nach sollten Technologien den Menschen nicht vom realen Leben entfremden. „Im Hier und Jetzt zu sein – das ist der wahre Reiz“, schloss sie ihre Rede.
Auch auf dem Markt in Usbekistan wächst das Interesse an solchen Gadgets allmählich, doch der Preis und die Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes lassen viele zögern. Die Aussagen von Weltstars wie Lorde tragen dazu bei, eine kritische Sichtweise auf technologische Trends zu formen.

















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