Starlink-Satelliten mussten 355.000 Mal pro Jahr Kollisionen ausweichen

Starlink-Satelliten mussten 355.000 Mal pro Jahr Kollisionen ausweichen

Die Starlink-Satelliten des von Elon Musk geführten Unternehmens SpaceX zeigen eine beispiellose Aktivität in der Erdumlaufbahn. In den letzten 12 Monaten führten diese Geräte über 355.000 Manöver durch, um Kollisionen mit Weltraummüll und anderen Objekten zu vermeiden. Dieser Wert ist ein Rekord in der Geschichte der Raumfahrt und rückt das Thema Sicherheit im Orbit in den Fokus. Dies berichtet Ixbt.com .

Derzeit muss jeder Starlink-Satellit seine Umlaufbahn durchschnittlich mehr als 40 Mal pro Jahr korrigieren, also fast jede Woche. Laut Berichten von SpaceX wurden allein im letzten Halbjahr fast 207.000 Manöver durchgeführt. Das sind 60.000 mehr als im vorangegangenen Halbjahr. Dieser drastische Anstieg steht in direktem Zusammenhang mit der rasanten Zunahme der Satellitenzahl im Orbit.

Verkehr im Weltraum und Sicherheitsmaßnahmen

Mit der steigenden Anzahl an Geräten im Orbit wächst auch die Belastung für automatisierte Steuerungssysteme. Das Starlink-System nutzt KI-basierte automatisierte Mechanismen, um gefährliche Annäherungen zu erkennen und ihnen auszuweichen. Wenn das System eine Kollisionswahrscheinlichkeit feststellt, ändert der Satellit seine Flugbahn mithilfe seiner Triebwerke.

Branchenexperten warnen, dass die Erweiterung der Satellitenkonstellationen in Zukunft einen erheblichen Druck auf die Systeme zur Steuerung des orbitalen Verkehrs ausüben könnte. Obwohl die Kollisionswahrscheinlichkeit bei jeder einzelnen Annäherung sehr gering ist, erhöht die Zunahme der Gesamtzahl der Situationen das Risiko unerwarteter Unfälle und die Entstehung von neuem Weltraummüll.

Auch für Nutzer in Usbekistan sind diese Technologien nicht fremd. In einer Zeit, in der das Interesse an schnellem Satelliten-Internet im Land wächst, ist der stabile Betrieb großer Projekte wie Starlink für die globale digitale Kommunikation von großer Bedeutung. Der „Verkehr“ im Weltraum könnte jedoch künftig den Start neuer Satelliten erschweren.

Experten betonen die Notwendigkeit, internationale Standards für die Überwachung von Weltraumobjekten und die Koordinierung ihrer Bewegungen weiter zu stärken. Andernfalls könnte die Umlaufbahn um die Erde mit Weltraummüll gefüllt werden und zu einer gefährlichen Zone für zukünftige Missionen werden. Vorerst betont SpaceX die Zuverlässigkeit seiner Systeme und hält weiterhin einen Sicherheitsabstand ein.

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