USA verbieten ausländische Roboter und Inverter unter Berufung auf die nationale Sicherheit

USA verbieten ausländische Roboter und Inverter unter Berufung auf die nationale Sicherheit

Die US-Regierung hat den Import neu hergestellter ausländischer humanoider Roboter, Roboterhunde und Leistungsinverter unter Berufung auf eine „inklammerbare“ bzw. inakzeptable Bedrohung der nationalen Sicherheit verboten. Laut ixbt.com richtet sich diese Beschränkung hauptsächlich auf chinesische Produkte, da Peking derzeit den absoluten Großteil dieses globalen Marktes dominiert. Die US-Bundeskommunikationsbehörde FCC hat diese Entscheidung am Donnerstag bekannt gegeben, um die Infrastruktur des Landes vor Cyberangriffen und potenziellen Spionagerisiken zu schützen, berichtet Techcrunch.com berichtet .

In der Erklärung der Kommission wird betont, dass im Ausland hergestellte Geräte von ausländischen Regierungen aus der Ferne gesteuert, für Spionagezwecke genutzt oder für Cyberangriffe eingesetzt werden können. Die Regulierungsbehörde wies jedoch darauf hin, dass Ausnahmen gemacht werden können, wenn nachgewiesen wird, dass ein bestimmtes Gerät keine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstellt. Washington wirft China seit langem vor, Cyberangriffe auf US-Unternehmensstrukturen zu verüben, Daten zu stehlen und sich auf zukünftige militärische Ziele vorzubereiten.

Technologiemarkt und Umfang des Verbots

Die von diesem Verbot betroffenen Technologien befinden sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Insbesondere humanoide Roboter sind noch nicht weit verbreitet und befinden sich größtenteils in der frühen Entwicklungsphase. Berichten zufolge wurden 2025 weltweit nur rund 15.000 solcher Roboter ausgeliefert, wobei der Großteil auf zwei große chinesische Hersteller entfällt. Gleichzeitig werden Leistungsinverter in US-Haushalten sehr häufig eingesetzt, um Solarmodule und andere erneuerbare Energien an das allgemeine Stromnetz anzuschließen.

Verantwortliche wiesen darauf hin, dass sich diese Beschränkung nur auf neu importierte Geräte bezieht und keine Auswirkungen auf bereits installierte und in Haushalten sowie der Infrastruktur genutzte Bestandsgeräte hat. Die USA haben in den letzten Jahren eine Reihe von Maßnahmen gegen chinesische Unternehmen ergriffen. Als Beispiele lassen sich die erzwungene Übergabe der App TikTok an US-Investoren sowie Verbote von ausländischen Consumer-Routern und chinesischen Videoüberwachungsausrüstern wie Hikvision und Dahua nennen, denen Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden.

Chinas Reaktion und Zukunftspläne

Berichten der Agentur Associated Press zufolge hat die Regierung in Peking das von der FCC verhängte Verbot scharf zurückgewiesen. Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums erklärte in einer Stellungnahme, dass das Land „alle notwendigen Maßnahmen“ ergreifen werde, um die berechtigten Interessen seiner Unternehmen und Firmen zu schützen. Vor dem Hintergrund dieser wirtschaftlichen und politischen Spannungen wird erwartet, dass der chinesische Staatschef Xi Jinping im September dieses Jahres im Rahmen eines geplanten Staatsbesuchs in Washington mit US-Präsident Donald Trump zusammentrifft.

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