Shavkat Mirziyoyev nahm an der Eröffnungsfeier der „Games of the Future“ teil (Foto)

Der Präsident Usbekistans Shavkat Mirziyoyev nahm an der feierlichen Eröffnungsfeier des dritten internationalen Turniers „Games of the Future“ in Astana teil. Die groß angelegte Show in der „Barys Arena“ demonstrierte, wie traditioneller Sport, E-Sport und moderne Technologien auf einer Plattform vereint werden.
Das diesjährige Turnier hat auch für Usbekistan eine besondere Bedeutung: Vertreter des Landes kämpfen in mehreren Phygital-Disziplinen um Medaillen. Nun liegt der Hauptfokus auf Athleten, die digitale Fähigkeiten mit körperlicher Fitness verbinden können.
Vier Staatschefs nahmen an der Zeremonie teil
Die Eröffnungsfeier fand im Eispalast „Barys Arena“ in Astana statt.
An der Veranstaltung nahmen teil:
Der Präsident Usbekistans, Shavkat Mirziyoyev;
Der Präsident Kasachstans, Kassym-Schomart Tokajew;
Der Präsident Kirgisistans, Sadyr Dschaparow;
Der Präsident Tadschikistans, Emomali Rahmon;
sowie weitere ausländische Gäste und offizielle Delegationen.
Den Teilnehmern der Zeremonie wurde zudem eine Videobotschaft des russischen Präsidenten Wladimir Putin gezeigt.
Shavkat Mirziyoyev gratulierte den Turnierteilnehmern und wünschte ihnen viel Erfolg bei den Wettkämpfen.

Worin unterscheidet sich „Phygital-Sport“ vom gewöhnlichen E-Sport?
Der Begriff „Phygital“ ist eine Verschmelzung der englischen Wörter physical und digital . Bei solchen Wettbewerben sitzen die Teilnehmer nicht nur vor einem Computer oder Mobilgerät.
Sie treten in der Regel in zwei Phasen an:
in der digitalen Version der Sportart;
in derselben oder einer ähnlichen physischen Disziplin.
Im Phygital-Fußball spielen die Teams beispielsweise zuerst virtuell und messen sich dann auf dem echten Rasen. Das Endergebnis wird unter Berücksichtigung der Leistungen aus beiden Phasen ermittelt. Ein ähnliches Prinzip wird auch beim Phygital-Basketball und in Kampfsportarten angewendet.
Dieses Format fordert vom Teilnehmer gleichzeitig:
schnelles Denken;
taktisches Geschick;
Präzision in Computerspielen;
Ausdauer;
Kraft und Bewegungsgeschwindigkeit.

Wie viele Teilnehmer kamen nach Astana?
Das Turnier „Games of the Future 2026“ findet vom 29. Juli bis zum 9. August statt. Offiziellen Angaben zufolge nehmen daran über 800 Athleten und E-Sportler aus mehr als 50 Ländern teil.
Das Turnierprogramm umfasst acht Hauptdisziplinen:
Disziplin | Inhalt |
|---|---|
Phygital-Fußball | Virtueller und traditioneller Fußball |
Phygital-Basketball | Digitales Spiel und echtes Spielfeld |
Phygital-Tanz | Rhythmusspiel und Live-Performance |
Phygital-Shooter | E-Sport und physische Taktikphase |
Phygital-Kampf | Videospiel und Kampfsport |
Dota 2 | MOBA-Wettkampf am Computer |
Mobile Legends | Mobile E-Sport |
PUBG | „Battle Royale“-Format |
Die Wettkämpfe werden in vier großen Sportkomplexen in Astana ausgetragen. Dazu gehören die „Barys Arena“, der Leichtathletikkomplex Qazaqstan, der Schaksylyk-Uschkempirow-Kampfsportpalast und die Beeline Arena.
Das gesamte Preisgeld des Turniers beläuft sich auf 4,75 Millionen US-Dollar.

In welchen Disziplinen treten Usbekistans Sportler an?
Den vorgelegten Daten zufolge nehmen Usbekistans Vertreter an folgenden Wettbewerben teil:
Phygital-Fußball;
taktischer Wettkampf mit Lasertag;
Phygital-Tanz.
Dies ist für die Athleten nicht nur eine Chance auf Medaillen. Sie sammeln auf internationaler Ebene Erfahrungen in einem neuen Format und müssen sich an den Wettbewerb zwischen digitalem und traditionellem Sport anpassen.
Beim Phygital-Fußball wird die Technik eines Spielers am Computer durch Schnelligkeit und körperliche Fitness auf dem echten Platz bestätigt. Im Tanzbereich ist es gefordert, den Rhythmus in einer digitalen Umgebung zu spüren und ihn durch Bewegungen auf der Bühne auszudrücken.
Warum richtet sich dieses Turnier an die Jugend?
Eines der Hauptziele der Idee hinter den „Games of the Future“ ist es, Jugendliche aus der virtuellen Welt in den traditionellen Sport zu holen.
Die heutige Generation wächst mit digitalen Spielen und Technologien auf. Das Phygital-Format versucht, ihr Interesse am E-Sport mit körperlicher Aktivität zu verknüpfen.

Dieser Ansatz ermöglicht es:
Computerspiele mit aktiver Bewegung zu verbinden;
die Teamfähigkeit bei Jugendlichen zu fördern;
neue Sportberufe zu schaffen;
das Trainer- und Schiedsrichtersystem auszubauen;
Technologien umfassend in den Sport zu integrieren.
Auf dem Phygital-Sportgipfel in Astana diskutierten Minister, Diplomaten und Experten aus den Bereichen Sport und Technologie ebenfalls über die Zukunftsaussichten dieser Richtung.
Drei große Gastgeber in drei Jahren
Die „Games of the Future“ haben sich in kürzester Zeit zu einem internationalen Wettbewerb entwickelt, der in verschiedenen Ländern ausgetragen wird.
Das erste Turnier fand 2024 im russischen Kasan statt. Damals nahm Shavkat Mirziyoyev ebenfalls an der Eröffnungsfeier teil, und Usbekistans Vertreter traten in mehreren Disziplinen an.

Der zweite Wettbewerb wurde im Dezember 2025 in Abu Dhabi organisiert. Dort wurden elf Disziplinen präsentiert, die von Phygital-Fußball bis hin zu Drohnenrennen und Roboter kämpfen reichten.
Das dritte Turnier findet nun in Astana statt. Dass das Turnier von Jahr zu Jahr in ein anderes Land wechselt, zeigt die wachsende internationale Reichweite des Phygital-Sports.
Technologie stand bei der Eröffnungsfeier im Mittelpunkt
Für das festliche Programm in der „Barys Arena“ waren KI-gestützte Grafiken, große LED-Installationen, Laser- und Lichteffekte sowie robotische Elemente geplant.
Den Zuschauern wurde der Kern des Phygital-Sports durch Bühnendarbietungen nähergebracht. Das bedeutet: Der digitale Wettkampf ersetzt nicht die körperliche Bewegung — im Gegenteil, er verbindet sich mit ihr.
In diesem Sinne sind die „Games of the Future“ nicht nur ein sportlicher Wettkampf. Es ist auch ein Experimentierfeld, das zeigt, wie Technologie mit menschlicher Bewegung, Strategie und Kreativität harmonieren kann.

Das Hauptfazit
Die Teilnahme von Shavkat Mirziyoyev an der Eröffnungsfeier in Astana zeigt das wachsende Interesse Usbekistans an neuen Sportdisziplinen.
Der Phygital-Sport ist noch nicht so weit verbreitet wie traditioneller Fußball oder Leichtathletik. Doch in einer Zeit, in der der Einfluss von Technologien zunimmt, könnte dieses Format zu einer der vielversprechendsten Richtungen im Jugendsport werden.
Die größte Spannung für usbekische Fans liegt nun darin, welche Ergebnisse die Vertreter des Landes bei diesen Wettkämpfen erzielen werden, die digitale Fähigkeiten und körperliche Fitness vereinen.


















Kommentare 0
…