Apple ändert Kartenbezeichnung nach Dekret des US-Präsidenten

Nach einer offiziellen Anweisung der US-Präsidentschaftsverwaltung ändern große Technologiegiganten weiterhin die Namen geografischer Objekte auf ihren Karten. Laut ixbt.com ist Apple dem Beispiel von Google gefolgt und hat den Lake Ontario in seinem Apple Maps-Dienst offiziell in Lake America umbenannt. Diese Änderung gilt für Nutzer innerhalb der USA und sorgt vor dem Hintergrund der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Ländern für großes Aufsehen. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .
Es wird darauf hingewiesen, dass diese Änderung als Reaktion auf ein vom US-Präsidenten unterzeichnetes Dekret erfolgte. Dem Dokument zufolge wurde dem Innenministerium eine Frist von 30 Tagen eingeräumt, um den Namen des Sees im US Board on Geographic Names und anderen föderalen Datenbanken zu aktualisieren. Das Dekret erkennt die wirtschaftliche Bedeutung dieses Gewässers an und betont die Notwendigkeit, es in Lake America umzubenennen.
Geografische Ansätze in Kartendiensten
Diese in der Apple Maps-App eingeführte Änderung betrifft nur Nutzer in den USA. Während der frühere Name Ontario für Nutzer in Kanada beibehalten wurde, sehen Nutzer außerhalb dieser beiden Länder möglicherweise beide Namen auf der Karte. Google erklärte seinerseits, dass die Kartennamen in Übereinstimmung mit offiziellen Regierungsquellen, einschließlich des Geographic Names Information System, aktualisiert werden.Allerdings sind nicht alle Kartendienste dieser Politik gefolgt. MapQuest teilte mit, dass es den vertrauten, traditionellen Namen beibehalten werde und den Namen des Lake Ontario nicht ändern werde. Es sei daran erinnert, dass im vergangenen Jahr nach einem ähnlichen Dekret der Golf von Mexiko in Gulf of America umbenannt wurde und MapQuest auch damals an seiner Position festhielt.
Wettbewerb und Veränderungen in den App-Rankings
Die Einhaltung des Regierungsdekrets durch die Tech-Giganten hat zu einer erhöhten Popularität eines konkurrierenden Kartendienstes geführt. Die Downloadzahlen der MapQuest-App stiegen sprunghaft an und sie eroberte den ersten Platz in den US App Store-Charts. Dieses Ergebnis ermöglichte es ihr sogar, die beliebte ChatGPT-App zu überholen.MapQuest erreichte auch im Google Play Store hohe Platzierungen in der Gesamtwertung für Apps und Spiele. Unternehmensvertreter kommentierten die Situation auf dem sozialen Netzwerk X ironisch und betonten, dass der Wunsch der Nutzer beim Anstieg ihrer Popularität den Ausschlag gegeben habe. Apple und Google haben sich bisher nicht weiter zu der Situation geäußert.

















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