Fast 400 Jahre altes Schiff mit 5 Tonnen Gold entdeckt

Die Überreste eines königlichen Schiffes, das vor fast 400 Jahren vor der schottischen Küste sank, bekannt als „Blessing of Burntisland“ könnten entdeckt worden sein. Experten schätzen nach vorläufigen Angaben, dass das Schiff eine Ladung im heutigen Wert von etwa 20 Millionen Pfund Sterlingan Bord hatte. Neben der historischen Bedeutung stößt der Fund aufgrund der wertvollen Fracht auf großes Interesse.
Berichten zufolge gehörte das Schiff dem englischen König Karl I.Es war im Juli 1633 während der Krönungsfeierlichkeiten des Königs von Fife zum Hafen von Leith unterwegs. Während der Reise zog jedoch ein schwerer Sturm auf und das Schiff sank im Firth of Forth.
Das Schiff war etwa 18 Meter lang. An Bord befanden sich persönliche Gegenstände von König Karl I. sowie weitere wertvolle Fracht. Bei dem tragischen Vorfall überlebten nur zwei der 35 Passagiere und Besatzungsmitglieder.
Enthusiasten haben fast 30 Jahre lang nach dem gesunkenen Schiff gesucht. Die trüben und schwer einsehbaren Gewässer des Firth of Forth erschwerten jedoch frühere Suchaktionen. Fortschritte in der Unterwasser-Scantechnologie haben den Experten nun neue Möglichkeiten eröffnet.
Charles Wrex Project Vertreter haben kürzlich ein Holzstück identifiziert, das zum Schiff gehören könnte. Dieser Fund gibt Experten Hoffnung, dass der potenzielle Standort der „Blessing of Burntisland“ lokalisiert worden sein könnte.
Gleichzeitig betonte der Projektleiter und Leiter der Organisation „Burntisland Heritage“ Iain Archibald, dass es noch zu früh sei, endgültige Schlüsse über die Entdeckung des Schiffes zu ziehen.
Ihm zufolge haben Experten ein Gebiet identifiziert, in dem sich das historische Wrack wahrscheinlich befindet. Es ist jedoch noch nicht möglich zu bestätigen, dass dieser spezifische Fund zur „Blessing of Burntisland“ gehört. Die Herkunft der geborgenen Holzprobe bleibt unbekannt.
In der nächsten Phase ist eine Radiokohlenstoffdatierung der Holzprobe geplant. Zudem wird das Unterwassergebiet detaillierter untersucht, um festzustellen, ob weitere Artefakte oder Wrackteile vorhanden sind.
Es wird darauf hingewiesen, dass am Boden des Firth of Forth fast 500 Schiffswracks verzeichnet sind. Daher sind zusätzliche Forschungen und Überprüfungen erforderlich, um zu beweisen, dass dieser Fund tatsächlich zum königlichen Schiff gehört.
Sollten sich die Vermutungen bestätigen, könnte die Entdeckung des vor fast vier Jahrhunderten gesunkenen königlichen Schiffes zu einem der bedeutendsten Funde der schottischen Schifffahrtsgeschichte werden.

















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