Dschibuti wird das 72. Land, das den Artemis Accords der NASA beitritt

Die Republik Dschibuti in Ostafrika hat das Dokument Artemis Accords unterzeichnet, das internationale Prinzipien für die Erforschung von Mond, Mars und anderen Himmelskörpern festlegt. Laut Ixbt.com ist die Zahl der Länder, die diesem Abkommen beigetreten sind, auf 72 gestiegen, wobei Dschibuti der achte afrikanische Staat ist, der sich dieser Initiative angeschlossen hat. Dies berichtet Ixbt.com Nachrichten .
Bei einer offiziellen Zeremonie im NASA-Hauptquartier in Washington D.C. wurde das Dokument im Namen Dschibutis vom Botschafter des Landes in den USA, Mohamed Siad Doualeh, unterzeichnet. Artemis Accords wurden 2020 von der NASA und dem US-Außenministerium gemeinsam mit einer Gruppe erster Partnerstaaten entwickelt und bilden das rechtliche Fundament für die internationale Zusammenarbeit in der Raumfahrt.
Internationale Zusammenarbeit und Friedensprinzipien
Die Teilnehmer dieses Abkommens verpflichten sich, Weltraumaktivitäten ausschließlich für friedliche Zwecke durchzuführen. Das Dokument sieht zudem die Gewährleistung der Transparenz von Missionen, gegenseitige Hilfe in Notfällen und den Austausch wissenschaftlicher Daten vor.Die Staaten müssen ihre Aktivitäten koordinieren, um sicherzustellen, dass sich die Weltraumforschung nicht gegenseitig behindert. Besonderes Augenmerk wird zudem auf den Schutz historisch bedeutsamer Objekte und Artefakte auf Himmelskörpern gelegt.
Dschibutis Ambitionen im Weltraum
Obwohl der Beitritt zu diesem Abkommen Dschibuti nicht direkt zu einem Teilnehmer an den Mondprogrammen der NASA macht, schafft er eine solide Basis für eine enge Zusammenarbeit des Landes mit den Vereinigten Staaten und anderen Partnern. Dieser Schritt erweitert die Möglichkeiten für kleinere Staaten, an globalen Weltraumprozessen teilzuhaben.Zur Information: Dschibuti startete sein nationales Raumfahrtprogramm im Jahr 2020. In den Jahren 2023 und 2024 brachte das Land seine ersten Satelliten, Djibouti 1A und Djibouti 1B, erfolgreich in die Umlaufbahn. Diese Raumfahrtgeräte wurden von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien, USA, mit Hilfe von SpaceX Falcon 9-Raketen ins All befördert.

















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