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T-Bank startete Cyberangriff auf eigene Infrastruktur mittels Künstlicher Intelligenz

T-Bank startete Cyberangriff auf eigene Infrastruktur mittels Künstlicher Intelligenz

Die russische T-Bank ist die erste Organisation, die Technologien der Künstlichen Intelligenz einsetzt, um die Widerstandsfähigkeit ihrer Infrastruktur gegen Cyberangriffe zu testen. Hierfür wurde ein spezielles System namens Nulla entwickelt. Es besteht aus offensiven Agenten, die Schwachstellen ohne menschliches Eingreifen automatisch identifizieren können. Dies berichtet Ixbt.com berichtet.

Während des Testprozesses wurden über 1.300 Dienste und Plattformen, darunter T-Business, T-Travel und T-Auto, überprüft. Dank der Effizienz des neuen Systems wurde die Zeit für die Prüfung eines einzelnen Dienstes auf 45 Minuten reduziert. Zum Vergleich: Ein herkömmlicher manueller Audit-Prozess dauerte normalerweise 2–3 Tage.

Im Gegensatz zu klassischen Sicherheitstools passt das Nulla-System seine Angriffsstrategie automatisch an die spezifischen Merkmale des Verteidigungssystems an und erstellt komplexe Schwachstellenketten. Es wird erwartet, dass diese Lösung durch die Vermeidung potenzieller Cybervorfälle einen wirtschaftlichen Nutzen von 100 Millionen Rubel bringt.

Vertreter der T-Bank betonten, dass das System über eine hohe Skalierbarkeit verfügt und Dutzende von Diensten gleichzeitig analysieren kann, ohne an Qualität zu verlieren. Dieses Projekt, das im April 2025 startete, wird bereits aktiv zum Schutz des Bank-Ökosystems eingesetzt.

Darüber hinaus wird die T-Bank im Juni 2026 neue Cybersicherheitstests starten. Für Teilnehmer, die kritische Szenarien erfolgreich umsetzen, wurde ein Preispool von bis zu 12 Millionen Rubel bereitgestellt.

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