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Tokajew und Mirziyojew besichtigen gemeinsam das historische Erbe von Buchara

Tokajew und Mirziyojew besichtigen gemeinsam das historische Erbe von Buchara (Foto)

Foto: Pressedienst des Präsidenten

Der Präsident von Kasachstan, Kassym-Zhomart Tokajew, besichtigte gemeinsam mit dem Staatschef von Usbekistan, Schawkat Mirziyojew, die weltberühmten architektonischen Denkmäler der antiken und historischen Stadt Buchara. Insbesondere wurden den hochrangigen Gästen die Ark-Festung, der Poi-Kalon-Komplex und das Labi-Hovuz-Ensemble präsentiert.

Während des Besuchs erhielten die Gäste detaillierte Informationen über die Entstehungsgeschichte dieser einzigartigen historischen Denkmäler, ihren architektonischen Stil sowie ihre Rolle bei der Entwicklung der orientalischen Zivilisation, Wissenschaft, Kultur und Stadtplanung.

Zunächst besuchte die Delegation die berühmte Ark-Festung, die über viele Jahrhunderte das politische und administrative Zentrum von Buchara war. Historischen Quellen zufolge entwickelte sich diese Festung über Jahrhunderte und diente später als Hauptresidenz der Herrscher von Buchara. Heute ist sie einer der wichtigsten Teile des historischen Zentrums von Buchara, das in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde.

Anschließend besuchten die Staatschefs das Poi-Kalon-Ensemble, eines der prächtigsten architektonischen Komplexe Zentralasiens. Das im Jahr 1127 errichtete berühmte Kalon-Minarett ist das bemerkenswerteste Bauwerk dieses Komplexes und gilt seit Jahrhunderten nicht nur als architektonisches Symbol Bucharas, sondern auch als die eigentliche „Visitenkarte“ der Stadt.

Zum Komplex gehören auch die Kalon-Moschee und die Mir-Arab-Madrasa, die Anfang des 16. Jahrhunderts erbaut wurden. Dieses historische Ensemble wird als eines der glänzendsten Beispiele der Architektur aus der Zeit der Shaybaniden anerkannt.

Danach besichtigte die Delegation das Labi-Hovuz-Ensemble. Dieser Komplex, der um einen antiken Teich herum angelegt ist, umfasst die Kuk-Dasch-Madrasa, die Nodir-Devonbegi-Madrasa und eine Khanqa. Über Jahrhunderte hinweg war er nicht nur für die lokale Bevölkerung, sondern auch für Reisende und Gelehrte ein wichtiges spirituelles Zentrum.

Während des Besuchs wurden zudem Besonderheiten des Volkskunsthandwerks, der traditionellen Dekorationskunst und architektonischer Ornamente vorgeführt. Gleichzeitig wurde den Gästen erläutert, dass Buchara zur Zeit der Seidenstraße eines der großen Zentren für Wissenschaft, Bildung und Handel der islamischen Zivilisation war.

Besonders hervorgehoben wurde, dass Buchara als wichtiges spirituelles und bildungspolitisches Zentrum für die Region diente. Hier erhielten viele Vertreter benachbarter Völker, darunter kasachische Intellektuelle und Aufklärer, ihre Ausbildung. Dies stellt eine wichtige Seite der gemeinsamen historisch-kulturellen Beziehungen zwischen den beiden Völkern dar.

Insbesondere wurde die wissenschaftliche Tätigkeit prominenter Persönlichkeiten wie Jusup Köpejew, Nurzhon Naushabayev, Shortanbay Kanay uli und Sultanmahmut Turayev in den Madrasen von Buchara gewürdigt, die zur Entwicklung der kasachischen Literatur und Spiritualität beigetragen haben.

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