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Luftangriff während der Proteste in der iranischen Hauptstadt

Luftangriff während der Proteste in der iranischen Hauptstadt

Ein tragischer Vorfall ereignete sich am Freitag in Teheran, als Explosionen den jährlichen Al-Quds-Tag-Marsch unterbrachen, eine Veranstaltung zur Solidarität mit den Palästinensern. Der staatliche Sender Press TV berichtete, dass mindestens eine Frau durch Splitter nach einem Luftangriff in der Hauptstadt getötet wurde. Die Explosion ereignete sich auf dem Ferdowsi-Platz, wo sich trotz der anhaltenden regionalen Spannungen Tausende zur Teilnahme an den Demonstrationen versammelt hatten. Darüber berichtet Aljazeera.com.

Der Angriff erfolgte am 14. Tag der intensivierten Militäroperationen unter Beteiligung von US- und israelischen Streitkräften. Nach Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums ist die Gesamtzahl der Todesopfer durch diese Angriffe seit dem 28. Februar auf 1.444 gestiegen, mit über 18.000 Verletzten. Trotz der offensichtlichen Gefahr nahmen hochrangige Beamte, darunter Präsident Masoud Pezeshkian, an den Kundgebungen teil, um die nationale Entschlossenheit zu demonstrieren.

Demonstranten skandierten Parolen gegen Israel und die Vereinigten Staaten und trugen Banner zur Unterstützung palästinensischer Anliegen. Die Atmosphäre in Teheran blieb angespannt, da die Bürger sowohl ihre Solidarität mit Palästina als auch ihre Wut über das beispiellose Ausmaß des aktuellen Konflikts zum Ausdruck brachten. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin, während das Land diesen bedeutenden Tag vor dem Hintergrund des Krieges begeht.

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