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Die Ukraine entsandte 201 Militärexperten in den Nahen Osten

Die Ukraine entsandte 201 Militärexperten in den Nahen Osten

Foto: Jonathan Brady/AP Photo/picture alliance

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte am Dienstag, dem 17. März, in einer Rede vor dem britischen Parlament, dass derzeit 201 ukrainische Militärspezialisten im Nahen Osten im Einsatz seien und weitere 34 „einsatzbereit“ stünden.

Wie Selenskyj betonte, handele es sich um professionelles Militärpersonal, das wisse, wie man sich gegen Drohnen des Typs Shahed wehre, mit denen Russland regelmäßig Angriffe auf die Ukraine durchführe.

„Unsere Gruppen sind bereits in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Saudi-Arabien im Einsatz und werden demnächst auch nach Kuwait verlegt. Die Zusammenarbeit mit anderen Ländern hat bereits begonnen. Wir wollen nicht, dass der Iran weiterhin eine Bedrohung in der Region darstellt“, sagte er.

Der Präsident merkte zudem an, dass die Entscheidung zur Entsendung von Experten auf Bitten der internationalen Partner der Ukraine, darunter der Vereinigten Staaten, getroffen wurde.

Selenskyj betonte außerdem, dass die Verbündeten die Ukraine angesichts des Konflikts im Nahen Osten nicht vergessen dürften, und warnte vor den Gefahren einer Zusammenarbeit zwischen dem russischen und dem iranischen Regime.

„Die Regime in Russland und im Iran sind durch Hass verbunden und auch in ihren Waffensystemen verbündet. Wir wollen zeigen, dass Regime, die auf Hass basieren, nicht gewinnen werden“, sagte Selenskyj.

Keir Starmer versprach seinerseits, nicht zuzulassen, dass der Krieg im Iran vom Konflikt in der Ukraine ablenkt.

Im Anschluss an die Gespräche in London unterzeichneten Selenskyj und Starmer eine Erklärung zur Stärkung der Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit und Verteidigung. Die Erklärung sieht vor, dass die Länder gemeinsam ein gemeinsames verteidigungsindustrielles und technologisches Ökosystem entwickeln, Produktionslinien aufbauen, wissenschaftliche Forschung und Innovation betreiben, die Verteidigungslieferkette integrieren und industrielle Partnerschaften stärken.

Wie die britische Regierung in einer Pressemitteilung erklärte, beweist diese Zusammenarbeit, dass die Ukraine nicht nur ein Staat ist, der sein Territorium gegen Aggressionen verteidigt, sondern auch zur Stärkung der Sicherheit seiner Partner und zur gemeinsamen Verteidigung Europas beiträgt.

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