Frau in Kasachstan zu Geldstrafe verurteilt, weil sie Russisch von Ladenmitarbeiterin verlangte

Frau in Kasachstan zu Geldstrafe verurteilt, weil sie Russisch von Ladenmitarbeiterin verlangte

Ein sprachlicher Konflikt in einem Supermarkt in Almaty, Kasachstan, hat in den sozialen Netzwerken eine breite Diskussion ausgelöst. Eine russische Staatsbürgerin, die von einer Ladenmitarbeiterin verlangte, auf Russisch zu antworten, wurde administrativ belangt.

Berichten zufolge ereignete sich der Vorfall in einem Small-Supermarkt. Eine Kundin, die mit den langen Warteschlangen an den Kassen unzufrieden war, bat die Geschäftsleitung um eine Erklärung. Die Mitarbeiterin erklärte auf Kasachisch, dass in Kürze eine weitere Kasse geöffnet würde.

Diese Antwort zufriedenigte die russische Frau jedoch nicht. Sie verlangte von der Mitarbeiterin, Russisch zu sprechen, und filmte die Situation mit ihrem Mobiltelefon. Trotzdem blieb die Supermarktmitarbeiterin ruhig und setzte die Kommunikation in der Staatssprache fort.

Später verbreitete sich das Video in den sozialen Netzwerken und erregte öffentliche Aufmerksamkeit. Der Vorfall wurde von den Strafverfolgungsbehörden untersucht.

Gemäß dem Gerichtsbeschluss wurde gegen die russische Staatsbürgerin Galina Liss eine Verwaltungsstrafe in Höhe von 86.500 Tenge wegen Verhaltens verhängt, das in der Öffentlichkeit zu Konflikten führen kann.

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