Zwei Explosionen in der Nähe des Hotels, in dem Macron übernachtete

Zwei Explosionen in der Nähe des Hotels, in dem Macron übernachtete

Am Morgen des 7. Juli ereigneten sich in der syrischen Hauptstadt Damaskus zwei aufeinanderfolgende Explosionen. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des Four Seasons Hotels, in dem der französische Präsident Emmanuel Macron die Nacht verbracht hatte.

Bei den Explosionen kamen vier Menschen ums Leben, 18 wurden verletzt. Macrons Wagenkolonne hatte das Hotel kurz vor dem Vorfall verlassen.

Bomben an zwei Orten platziert

Laut einer Quelle der Nachrichtenagentur AFP bei den Sicherheitsdiensten wurde einer der Sprengsätze in einem Mülleimer platziert.

Die zweite Bombe soll in einem Auto versteckt gewesen sein, das in der Nähe des Hotels abgestellt war.

Bisher gibt es keine offiziellen Informationen darüber, wer die Explosionen organisiert hat und wer das Hauptziel war.

Vier Menschen getötet

Nach vorläufigen Angaben führten die beiden Explosionen zu:

  • vier Todesopfern;

  • 18 Verletzten mit unterschiedlichem Schweregrad.

Sicherheitskräfte und Rettungsdienste sind am Tatort im Einsatz.

Macrons Wagenkolonne war bereits abgereist

Nach Angaben eines Korrespondenten des Senders Al Arabiya verließ die Wagenkolonne des französischen Präsidenten das Hotel kurz vor der Explosion.

Vertreter des Élysée-Palastes erklärten, dass die Geräusche der Explosionen von der Wagenkolonne des Präsidenten nicht wahrgenommen wurden.

Macron selbst befindet sich derzeit im Präsidentenpalast, wo Verhandlungen zwischen den Staats- und Regierungschefs Frankreichs und Syriens stattfinden.

Der historische Besuch des französischen Präsidenten

Reuters merkt an, dass Emmanuel Macron das erste Staatsoberhaupt eines EU-Mitgliedstaates ist, das Syrien seit dem Sturz von Baschar al-Assad im Dezember 2024 besucht hat.

Er ist zudem der erste französische Präsident, der seit 2009 Syrien besucht.

Die Explosionen in Damaskus ereigneten sich vor dem Hintergrund von Macrons historischem Besuch. Die zentrale Frage ist nun, ob es sich um einen zufälligen Angriff handelte oder ob er in Zusammenhang mit der hochrangigen Delegation stand.

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