Erster in Frankreich mit Ebola diagnostizierter Patient genesen und aus dem Krankenhaus entlassen

Der erste Patient, bei dem in Frankreich das Ebola-Virus diagnostiziert wurde, wurde erfolgreich behandelt und aus dem Krankenhaus entlassen. Dies berichtete der Sender France 24.
Es wurde bekannt gegeben, dass es sich bei dem Patienten um einen Arzt handelt, der in der Demokratischen Republik Kongo tätig war. Das Ebola-Virus wurde bei Tests festgestellt, die er nach seiner Rückkehr nach Frankreich am 23. Juni dieses Jahres durchführen ließ. Er wurde daraufhin sofort in eine spezialisierte medizinische Einrichtung eingewiesen und begann eine Behandlung unter strenger Aufsicht.
Die französischen Gesundheitsbehörden teilten mit, dass der Arzt vollständig genesen sei. Er wurde am 5. Juli aus dem Krankenhaus entlassen und nach Hause geschickt. Dieser Fall gilt als der erste bestätigte Fall des Ebola-Virus auf französischem Staatsgebiet. Zuvor wurden 2014 während der Epidemie in Westafrika zwei Patienten nach Frankreich gebracht, bei ihnen wurde die Diagnose jedoch außerhalb des Landes gestellt.
Berichten zufolge kam der Arzt mit einem Flug der Air France in Frankreich an. Außer Kopfschmerzen zeigte er kaum andere Symptome der Krankheit. Als Vorsichtsmaßnahme wurden fünf weitere Passagiere, die im selben Flugzeug saßen, unter Beobachtung gestellt und vorübergehend isoliert.
Die Alliance for International Medical Action, für die der Arzt tätig ist, bestätigte, dass der Patient einer ihrer Mitarbeiter ist. Gemäß den Richtlinien der Organisation werden humanitäre Helfer, die mit Ebola-Patienten gearbeitet haben, in der Regel drei Wochen lang unter Quarantäne gestellt.
Nach neuesten offiziellen Angaben wurde das Virus während der Ebola-Epidemie, die am 15. Mai in der Demokratischen Republik Kongo begann, bei 1.561 Personen bestätigt. Davon sind 506 an den Folgen der Krankheit verstorben.

















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