Kriegsfeuer im Nahen Osten: USA greifen militärische Ziele im Iran an

Kriegsfeuer im Nahen Osten: USA greifen militärische Ziele im Iran an

Die US-Luftwaffe führte schwere Luftangriffe auf über 80 bedeutende militärische Ziele im Iran durch. Das offizielle Washington wertet diesen drastischen Schritt als entschlossene Antwort auf die iranischen Angriffe auf internationale Handelsschiffe in der Straße von Hormus. Zamin.uz präsentiert die wichtigsten Details durch eine Analyse der Lage in der Region.

CENTCOM-Erklärung: Welche Objekte wurden getroffen?

Nach offiziellen Angaben des US-Zentralkommandos (CENTCOM) wurde die Verteidigungsfähigkeit des Iran während der groß angelegten Militäroperation schwer beschädigt. Folgende strategische Objekte wurden erfolgreich angegriffen:

  • Luftabwehrsysteme;

  • Anti-Schiffs- Raketenkomplexe;

  • Küsten- Radarstationen;

  • die den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) gehören über 60 militärische Schnellboote.

Neben den militärischen Schlägen hat das Weiße Haus auch den wirtschaftlichen Druck auf Teheran auf das höchste Niveau erhöht. Nach den Vorfällen in der Straße von Hormus widerrief die US-Regierung die Sonderlizenz, die den Verkauf von iranischem Öl auf dem internationalen Markt erlaubte.

Irans Antwort: US-Stützpunkte unter Beschuss

Das offizielle Teheran bezeichnete diese Maßnahmen Washingtons als groben Verstoß gegen die im Juni getroffenen vorläufigen Vereinbarungen und die Waffenruhe.

Aus der Erklärung der Islamischen Revolutionsgarden: «Vernichtende Vergeltungsschläge wurden gegen mehrere US-Militäreinrichtungen im Nahen Osten geführt. Auf solch aggressive Handlungen Washingtons wird auch in Zukunft sehr entschlossen geantwortet werden».

Weltmarkt in Gefahr: Stoppen die Verhandlungen?

Die einflussreiche Zeitung The Wall Street Journal schreibt, dass US-Beamte die Aktionen des Iran in der Meerenge als „völlig inakzeptabel“ bezeichneten. Dennoch will das Weiße Haus die Tür für diplomatische Verhandlungen mit Teheran nicht vollständig schließen.

Die Hauptrisiken für die weitere Entwicklung der Lage sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

Risikobereich

Erwartete negative Folgen

Diplomatie

Das im Juni dieses Jahres erreichte vorläufige Friedensabkommen könnte vollständig scheitern.

Wirtschaft

Militärische Aktionen in der Straße von Hormus werden ein großes Hindernis für den internationalen Seehandel sein.

Energie

Aufgrund der zunehmenden Spannungen wird ein starker Preisanstieg auf dem globalen Ölmarkt erwartet.

Beobachter und internationale politische Analysten betonen, dass dieser Zusammenstoß in der Straße von Hormus eine ernste Prüfung nicht nur für die Region Naher Osten, sondern für das gesamte globale Sicherheitssystem und den internationalen Seehandel darstellt.

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