In China bei Verstecken verschollener Junge findet Familie nach 35 Jahren wieder

1991 stieg der 13-jährige Lei Szesin beim Versteckspielen mit Freunden versehentlich in einen Zug ein. Er schlief während der Fahrt ein und stellte beim Aufwachen fest, dass er sich in einer fremden Stadt, über tausend Kilometer von seinem Zuhause entfernt, befand.
Da der Junge taubstumm war, konnte er den Umstehenden keine vollständigen Informationen über seinen Namen und seine Adresse geben. Infolgedessen blieb er in Shenzhen zurück. In den folgenden Jahren wurde er von einer einheimischen Frau und Restaurantbesitzerin, Xun Sinsyan, unterstützt.
Lei verlor 35 Jahre lang nicht die Hoffnung, seine Familie zu finden. Eine unerwartete Wendung ergab sich in einer Online-Suchgruppe. Sein Bruder bemerkte, dass Leis Name in umgekehrter Reihenfolge der Schriftzeichen geschrieben war – eine Methode, die sie nur als Kinder verwendet hatten.
Die Brüder hatten in ihrer Kindheit in Gebärdensprache kommuniziert und geheime Spiele gespielt. Diese Erinnerung war das entscheidende Merkmal, um Lei zu erkennen.
Kurz darauf bestätigte ein DNA-Test ihre Verwandtschaft. Lei Szesin wurde nach 35 Jahren der Trennung wieder mit seiner Familie vereint.


















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