Shirt entwickelt, um Kameras mit künstlicher Intelligenz zu täuschen

Shirt entwickelt, um Kameras mit künstlicher Intelligenz zu täuschen

Der Berliner Künstler und Digitalkreative Simon Weckert hat ein Shirt namens „Digital Camouflage“ entworfen, das KI-gestützte Objekterkennungssysteme täuschen soll.

Die leuchtenden Farben und speziellen Muster auf dem Shirt wurden entwickelt, um es Computer-Vision-Algorithmen zu erschweren, eine menschliche Gestalt zu erkennen. Im Gegensatz zu herkömmlicher Tarnung ist das Design darauf optimiert, wie KI Bilder analysiert, statt auf das menschliche Auge.

Weckert testete das Muster wiederholt mit dem Objekterkennungssystem YOLO. In jeder Phase wurde das Muster angepasst, um die Konfidenz des Systems, die Person als „Mensch“ zu identifizieren, zu senken. In einigen Tests wurde die Person im Shirt vom System nicht erkannt.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Shirt eine Person für alle KI-Kameras „unsichtbar“ macht. Die Wirksamkeit hängt vom verwendeten Algorithmus und Kamerasystem ab.

Das Projekt „Digital Camouflage“ wird als künstlerisches Experiment betrachtet, das auf die Privatsphäre in Zeiten zunehmender KI-gestützter Videoüberwachung aufmerksam machen soll.

Der Preis des Shirts wird in verschiedenen Quellen auf etwa 75–88 Dollar geschätzt. Weckert ist auch für sein früheres Projekt bekannt, bei dem er mit 99 Smartphones in einem Bollerwagen einen künstlichen Stau bei Google Maps erzeugte.

Menschen, die unter einer Überwachungskamera einen Fußgängerüberweg überqueren.
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