81-jähriger Fischer überlebt Bärenangriff

81-jähriger Fischer überlebt Bärenangriff

In der russischen Region Irkutsk wurde ein 81-jähriger Fischer von einem Bären angegriffen, konnte sich jedoch im Kampf gegen das Raubtier retten. Der Vorfall ereignete sich, als der ältere Mann gerade seine Fracht vom Boot entlud.

Wie „RIA Novosti“ berichtet, geschah der Vorfall in einer abgelegenen Gegend am Fluss Kirenga, nahe dem Dorf Chinonga. Der Bär kam ans Ufer und stürzte sich auf den Fischer, der gerade sein Boot festmachte und auslud.

Trotz seines Alters leistete der 81-Jährige Widerstand und schaffte es, zurück in sein Boot zu gelangen. Er fuhr den Fluss hinunter und verließ die Gefahrenzone. Bei dem Angriff erlitt er Verletzungen an Armen und Körper.

Berichten zufolge nähern sich Bären seit August vermehrt menschlichen Siedlungen. Aufgrund von Nahrungsknappheit suchen die Raubtiere in bewohnten Gebieten nach Futter.

In der Region Irkutsk sind in diesem Jahr bereits fünf Menschen bei Bärenangriffen ums Leben gekommen. Unter anderem fielen im Bezirk Kirensk drei Personen, die Waldbeeren sammelten, Bärenattacken zum Opfer.

Auch im Bezirk Ust-Ilimsk kam ein Jäger bei einer Bärenbegegnung ums Leben. Im Bezirk Kasatschinsko-Lenski griff ein Bär einen Arbeiter in einem Wohnwagen an, woraufhin der Mann an seinen schweren Verletzungen verstarb.

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