Chaos am europäischen Himmel: 25 Flugzeuge notgelandet, „Code 7700“ in der Luft

Eine Welle koordinierter, großflächiger Bombendrohungen im europäischen Luftraum hat den Flugverkehr auf dem gesamten Kontinent massiv gestört. Dutzende Passagierflugzeuge mussten in der Luft Notfallsignale absetzen und ihre Flugrouten ändern.
Die angesehene italienische Repubblica berichtete unter Berufung auf Luftfahrtbehörden, dass insgesamt mindestens 25 Passagierflüge Warnungen über angebliche Sprengkörper an Bord erhalten haben. Die meisten von ihnen führten ungeplante Notlandungen auf Ausweichflughäfen durch.
Notfall in der Luft und Notlandung in Venedig
Anonyme Drohungen sorgten insbesondere auf Routen nach Italien und Mitteleuropa für eine kritische Lage:
9 Flüge mit Bezug zu Italien: Neun der betroffenen Flugzeuge standen in direktem Zusammenhang mit italienischen Flughäfen;
Kursänderung einer Wizz Air-Maschine: Nachdem eine Drohung über einen Sprengsatz an Bord des ungarischen Billigfliegers Wizz Air, der planmäßig von Prag nach Rom flog, eingegangen war, änderte die Crew den Kurs und landete notfallmäßig in Venedig. Das Flugzeug, alle Passagiere und das Gepäck wurden von Spezialkräften gründlich durchsucht;
Notfallsignal über Paris (Squawk 7700): Ein von Lissabon gestarteter Airbus A321-251N aktivierte bei der Annäherung an Paris den internationalen Notfallcode 7700 um eine kritische Situation an Bord zu signalisieren;
Drohung gegen Rumänien-Flug: Ein ähnliches Notsignal wurde von einer Boeing 737-8H6 einer rumänischen Fluggesellschaft auf dem Weg von Prag nach Bukarest abgesetzt. Das Flugzeug musste unter Aufsicht von Rettungs- und Sicherheitsdiensten sinken.
„Ein gut geplanter hybrider Angriff“: Wer steckt hinter dem Chaos?
Europäische Sicherheitsbehörden und Luftfahrtexperten betonen, dass es sich bei den Vorfällen nicht um bloße Scherze handelt:
Gezielte Destabilisierung: Es wird vermutet, dass die zeitgleichen Massendrohungen Teil einer koordinierten hybriden Operation sind, die darauf abzielt, Chaos und Verunsicherung in der kritischen Verkehrsinfrastruktur der EU zu stiften;
Briefe radikaler Gruppen: Nach Angaben des Flughafens Rom wurden einige der Drohungen per E-Mail im Namen radikaler Gruppen versandt, die den europäischen Luftraum destabilisieren wollten;
Internationale Ermittlungen: Derzeit führen Polizei und Sicherheitsdienste mehrerer europäischer Länder gemeinsame Ermittlungen durch, um die Quelle dieser Nachrichten zu identifizieren.
Diese Welle von Falschmeldungen hat die Anfälligkeit des kontinentalen Verkehrssystems gegenüber psychologischem Druck und „Telefonterrorismus“ aufgezeigt und den Fluggesellschaften enorme logistische und finanzielle Schäden zugefügt.

















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